Behamberg

Erstellt am 28. Dezember 2016, 04:38

von Sabine Hummer

Fahrzeughistorischer Verein spendet für zwei Familien. Privater Fahrzeughistorischer Verein Sträußl unterstützt mit den Einnahmen seines „Stodlfests“ zwei Behamberger Familien mit schweren Schicksalsschlägen.

Familie Oberaigner freut sich sehr über die großzügige Spende des PFV Sträußl, v.l. Ingrid und Robert Zichacek, Alois Ensmann, Andreas Pengelstorfer, Leopold Dorfer, Alois Schwödiauer, Manuela Oberaigner mit Florian und Tobias, Vereinobmann Josef Hofstätter, Kassier Franz Heimberger, Christa Grubbauer und Gerhard Schabler sowie vorne die kleine Jasmin.  |  NOEN, Sabine Hummer

Es ist das erste Weihnachten, das die kleine Jasmin (2) und ihre Brüder Tobias (3) und Florian (5) ohne ihren Papa feiern. „Am 2. Jänner wird es ein Jahr, da ist Andreas abends zusammengebrochen. Die Notärzte konnten ihm nicht mehr helfen“, erzählt Mama Manuela Oberaigner über die schreckliche Nacht, in der ihr Mann an einem Herzinfarkt verstarb. Er wurde nur 32 Jahre alt.

Auch der fünfjährige Paul aus Behamberg und seine Familie haben es dieser Tage nicht leicht. Der Bub ist an Leukämie erkrankt und wartet auf eine Rückenmarkstransplantation. Bis dahin steht das ganze Haus unter Quarantäne.

Einnahmen aus dem „Stodlfest“ werden gespendet

Ein Herz für Familien in Not hat der „Private Fahrzeughistorische Verein Sträußl“ (früher „Private Feuerwehr Sträußl“). Die Einnahmen aus dem „Stodlfest“ werden auch heuer wieder gespendet. Zudem haben einige Vereinsmitglieder und Firmen einen kleinen finanziellen Beitrag beziehungsweise Sachspenden zur Verfügung gestellt. 1.120 Euro konnten vor Weihnachten an die Familie Oberaigner übergeben werden. Die Familie des kleinen Paul bekommt eine Extraspende.

„Wir sehen es als Verpflichtung unseres Vereines, Familien in unserem Umfeld, die Hilfe brauchen, zu unterstützen. Es ist zwar nicht viel, aber vielleicht eine kleine Weihnachtsfreude“, sagt Josef Hofstätter, Obmann des „PFS“, und betont: „Es ist uns ein großes Anliegen, dass die Spenden an Menschen gehen, die wir kennen.“ Familie Oberaigner ist für die großzügige Spende sehr dankbar. „Ich bin zur Zeit noch in Karenz, da ist natürlich jede finanzielle Hilfe besonders wertvoll“, freut sich Manuela Oberaigner über dieses unerwartete Weihnachtsgeschenk.