Nutzung von neuer Sportanlage ist nun geregelt. Vertrag mit ASV ist Grundlage für Nutzung der neuen Sportanlage.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 23. Oktober 2020 (06:21)
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Die neue Sportanlage, die die Gemeinden Behamberg und Haidershofen derzeit gemeinsam errichten und die mit insgesamt 4,36 Millionen Euro veranschlagt ist, beschäftigte den Behamberger Gemeinderat auch in der Sitzung am vergangenen Mittwoch.

Da die beiden Gemeinden Besitzer der neuen Anlage sind, wurde mit dem ASV Behamberg-Haidershofen ein Bestandsvertrag ausgearbeitet. „Der ASV braucht ja eine Grundlage, dass er auf dem Fußballplatz spielen darf und auch die Möglichkeit hat, selbst Förderungen wie zum Beispiel vom Fußballverband lukrieren zu können“, erklärt Bürgermeister Karl Josef Stegh den Grund, warum ein derartiger Vertrag notwendig ist. Beschlossen wurde ein Vertrag, der dem Verein die Nutzung der Anlage auf mindestens 50 Jahre sichert.

Geregelt wird mit dem Vertrag auch die Nutzung der Gebäude. „Es ist zum Beispiel möglich, dass die Gemeinde die Stockschützenhalle für ein Fest nutzen kann. Es kann aber auch sein, dass die Halle an andere vermietet wird“, erläutert Stegh. Ausverhandelt wurde der Vertrag im Dreierpack – und zwar von den Gemeinden Behamberg und Haidershofen sowie dem ASV Behamberg-Haidershofen.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Sitzung betraf die Vergabe der Bauarbeiten für die Sanierung und Ergänzung der Infrastruktur in der Putznsiedlung. „Die bestehende Zement-Wasserleitung in Teilen der Siedlung ist in die Jahre gekommen. Da ist eine neue Wasserleitung geplant. Der Straßenbelag ist sehr zerschnitten und geflickt und wird neu gemacht“, erklärt der Ortschef. Vorgesehen ist zusätzlich auch eine Leerverrohrung für die Lichtwellenleitung und die Verkabelung für eine Straßenbeleuchtung.

Erste Förderanträge für Zisternen beschlossen

Diese Arbeiten werden in Verbindung mit einer Kabelverlegung der EVN erledigt. „Damit wir die Straße später nicht wieder aufreißen müssen, muss das gemeinsam gemacht werden“, betont Stegh. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 300.000 Euro. Den Zuschlag für die Arbeiten bekam die Firma Zehetner aus Amstetten als Bestbieter. „Wir werden noch heuer mit den Bauarbeiten beginnen und sie im nächsten Jahr fertigstellen“, konkretisiert Stegh den Zeitplan. Vergeben wurden auch die Straßenbauarbeiten Rendl

gründe an die Firma Swietelsky. Dafür sind 110.000 Euro budgetiert.

Beschlossen wurden auch drei Förderanträge für Regenwasserzisternen. „Wir hätten uns eigentlich mehr Anträge erhofft, aber aufgrund von Corona war auch die Häuslbauertätigkeit geringer“, erklärt Stegh. Bei den Anlagen, die gefördert werden, handelt es sich jedoch um drei große Anlagen.