Zebrastreifen verbindet jetzt zwei Gemeinden. Pünktlich zu Schulbeginn wurde ein neuer Zebrastreifen errichtet, der die Gemeinden Behamberg und Haidershofen verbindet.

Von Sabine Hummer. Erstellt am 05. September 2017 (03:30)
Sabine Hummer
Behamberg und Haidershofen haben ein weiteres Projekt in Kooperation realisiert. Bürgermeister Karl Josef Stegh und Bürgermeister Manfred Schimpl freuen sich über den neuen Schutzweg in Weixlgarten, der nun endlich errichtet werden konnte.

Es ist schon lange Wunsch der Bevölkerung, den Fußweg vom Behamberger Ortsteil Weixlgarten mit dem Haidershofner Dorfzentrum durch einen Schutzweg zu verbinden und das Überqueren der Landesstraße sicherer zu gestalten.

„Die Straßenverkehrsordnung schreibt eine gewisse Frequenz vor, ohne diesen Sollwert bekommt man einen Zebrastreifen nicht“, erklärt Behambergs Bürgermeister Karl Josef Stegh die Erfordernisse.

Licht: Unterschiedliche Einschaltzeiten je nach Gemeinde

Deshalb wurde unter besonderer Initiative von Gemeinderätin Dania Schachner und mit Unterstützung aller Fraktionen eine Fußgängerfrequenzzählung durchgeführt. „Diese zeigt ganz deutlich, dass vor allem Familien mit Kindern und Schüler den Fußweg stark nützen, um zum Kindergarten und zu den Schulen, aber auch zum Nahversorger zu kommen“, informiert Stegh.

Da die Zahlen im geforderten Bereich liegen und die Gemeinde Haidershofen Siedlungserweiterungen in diesem Gebiet andenkt, wurde im Zuge der letzten Verkehrsverhandlung ein Schutzweg genehmigt und daraufhin von der Straßenmeisterei Haag errichtet.

Dafür wurde der Gehsteig abgesenkt und neue Lichtmasten für eine optimale Beleuchtung des Zebrastreifens gesetzt. „Damit hat es eine besondere Bewandtnis“, sagt Haidershofens Bürgermeister Manfred Schimpl.

„Normalerweise befindet sich auf jeder Straßenseite ein Lichtpunkt, hier sind beide auf einer Seite aufgestellt worden, weil die beiden Gemeinden unterschiedliche Einschaltzeiten der Straßenbeleuchtung haben. Die Lichtpunkte wurden so berechnet und geplant, dass der Schutzweg durchgehend gleichmäßig beleuchtet ist“, ist Schimpl mit dem Ergebnis zufrieden.

Beide Ortschefs freuen sich über das Gelingen eines weiteren Kooperationsprojekts der Gemeinden, die sich auch die Kosten brüderlich teilen: „Pünktlich zu Schulbeginn können wir damit wesentlich zur Sicherheit unserer Kinder und Jugendlichen beitragen“.