Sanierung der NMS Ramingtal wurde endlich gestartet. NMS Ramingtal wird nach langem Hin und Her nun umgebaut. Gemeinderat beschloss Übernahme der Haftung für die Darlehen.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 30. April 2021 (04:18)
Symbolbild
Artist Photographer 3D/Shutterstock.com

Drei wichtige Beschlüsse waren der Grund, warum der Gemeinderat eine Sitzung einschob. „Weil wir zuletzt einer der Corona-Hotspots im Bezirk waren, haben wir die Punkte im Umlauf beschlossen“, erklärt Bürgermeister Karl Josef Stegh das Prozedere, das in Behamberg erstmals zum Einsatz kam.

Beschlossen wurde auf diesem Wege die Übernahme der Haftung für die Darlehen der Mittelschulgemeinde Ramingtal im Zuge der Schulsanierung, für die es ja bereits einen Grundsatzbeschluss gab. „Für die Darlehensaufnahme ist die Haftungsübernahme durch die beteiligten Gemeinden St. Peter in der Au, Weistrach und Behamberg erforderlich. Die aushaftende Summe der Gemeinde Behamberg wurde mit 48,39 Prozent und damit rund 1,09 Millionen Euro errechnet“, erklärt Stegh.

Die Bauarbeiten wurden bereits begonnen und damit geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. „Die Schule ist über 40 Jahre alt. Solange ich im Gemeinderat bin, kenne ich den Wunsch nach einer Sanierung. Und das sind jetzt auch schon 20 Jahre“, gibt Stegh zu bedenken.

Fünf Gemeinden und zwei Bundesländer

Warum es mit der Sanierung so lange gedauert hat, liegt daran, dass insgesamt fünf Gemeinden aus zwei Bundesländern in der Schulgemeinde vertreten sind, die an einem Strang ziehen müssen. Zehn Jahre lang habe man immer wieder neue Konzepte vorgelegt, um die oberösterreichischen Gemeinden St. Ulrich und Maria Neustift ins Boot zu holen.

Bis zum Schulstart im Herbst soll nun der Großteil der Arbeiten erledigt sein. Schwerpunkt ist die thermische Sanierung, denn das Gebäude war bisher nicht gedämmt. Erneuert werden die Fassade, die Fenster, die Sanitäranlagen und der Boden im Turnsaal. Außerdem wird ein Lift eingebaut.

Der Gemeinderat beschloss auch den Darlehensvertrag für die Finanzierung der neuen Sportanlage in Ramingdorf. Der Vertrag lautet auf die Darlehenshöhe von 200.000 Euro zu einer Verzinsung von 0,34 Prozent. Die Tilgung erfolgt auf eine Laufzeit von 15 Jahren. Beschlossen wurde auch der Wasservertrag mit der Wassergenossenschaft Tröstlberg. Der Anteil Behambergs liegt bei 208 von insgesamt 624 Wasserversorgungseinheiten. Dafür wurde ein täglicher Bedarf von maximal 35 Kubikmetern ermittelt.