Behamberg

Erstellt am 06. November 2018, 05:25

von Sabine Hummer

„Seniorenwohnheim“: Umbauarbeiten gestartet. Die ehemaligen Sozialwohnungen am Dorfplatz werden in zwei Wohnungen und ein kleines Zahnarzt-Sanatorium umgebaut.

Bürgermeister Karl Josef Stegh freut sich, dass die zahnmedizinische Versorgung der Gemeinde Behamberg auch in Zukunft sichergestellt ist. Mit Dr. Andrei Tutelea wurde kürzlich ein Mietvertrag unterschrieben. Der Zahnarzt wird im Untergeschoß des ehemaligen Seniorenwohnhauses eine Ordination einrichten.  |  Gemeinde Behamberg

Vor 20 Jahren errichtete die gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft GeBau-NioBau am Behamberger Dorfplatz eine Wohnhausanlage. Als „Seniorenwohnheim“ bekannt, konnten hiermit günstige Wohnungen geschaffen werden. Das Grundstück gehört der Gemeinde, die durch einen Generalmietvertrag auch für die Vermietung der 40-Quadratmeter-Wohnungen verantwortlich ist und zugleich für den Leerstand haften muss. Für die damalige Errichtung war außerdem ein Baurechtsvertrag nötig, der noch bis 2028 läuft.

Zahnarzt für Kinder und Kieferorthopädie

In den letzten Jahren waren die Wohnungen jedoch immer schwerer vermittelbar, da sie weder über Barrierefreiheit noch die heutigen Standards verfügten. Die Gemeinde blieb auf den Kosten sitzen. Nach intensiven Gesprächen mit dem Wohnbauträger wurde die Generalsanierung des Gebäudes beschlossen. „Die Bauarbeiten sind mittlerweile gestartet, es wird schon eifrig gewerkelt“, freut sich Bürgermeister Karl Josef Stegh über die positive Wendung.

In den nächsten Monaten werden die Wohnungen im gesamten Gebäude zusammengelegt. „Es wird hier ein kleines Zahnarzt-Sanatorium entstehen“, verrät der Ortschef. Für die Sicherstellung des Zahnarztes in Behamberg konnte bereits der Mietvertrag mit Dr. Andrei Tutelea abgeschlossen werden. „Dr. Tutelea wird gemeinsam mit seiner Frau nach dem Umbau des alten Seniorenwohnheimes seine Ordination im gesamten Untergeschoß einrichten. Neben Kieferorthopädie wird die Ordination auch auf Kinderzahnmedizin spezialisiert sein“, berichtet der Bürgermeister. Weiters werden zwei größere Wohnungen entstehen.

Finanziert werden die Sanierungsmaßnahmen von der NÖ Wohnbaugruppe. „Sobald der Baurechtsvertrag ausgelaufen ist, geht das Gebäude in das Gemeindeeigentum über“, informiert Stegh.