Nur Bares ist Wahres? Kartenzahlung in der Gastronomie als Alternative

Erstellt am 04. Mai 2022 | 04:24
Lesezeit: 2 Min
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Melitta Ott junior und Melitta Ott senior verweisen auf die Möglichkeit, im Mostviertlerwirt Ott bargeldlos zu bezahlen. Ein Großteil der Wirte bietet diese Alternative an.
Foto: Führer
70 Prozent der Wirte im Bezirk Amstetten ermöglichen bargeldloses Bezahlen.
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„Es gibt unter Wirten den alten Spruch: ‚Nur Bares ist Wahres’. Da ist schon was dran und Bargeld hat viele Vorteile. Aber natürlich geht auch die Gastronomie mit der Zeit. Ich denke, dass mittlerweile etwa 70 Prozent der Gastronomen bargeldloses Zahlen anbieten“, gibt Wirtesprecherin Melitta Ott einen Überblick.

Sie habe bei ihren Kindern und Lehrlingen aber immer großen Wert darauf gelegt, dass der Bezug zum Bargeld nicht verloren geht. Es sei wichtig, ein Gefühl für Geld zu bekommen. „Wenn es aus ist, dann ist es eben aus. Da ist es schon sehr wichtig, die Übersicht zu behalten“, sagt Ott. In der Gastronomie hat die Möglichkeit, mit der Karte zu zahlen, allerdings auch Vorteile. „Da kann dann leichter, auch wenn man nicht so viel Geld mit hat, die Situation aber gerade passt, noch eine Runde bestellt werden. Das muss man aber natürlich auch immer im Griff haben“, weiß die erfahrene Gastronomin.

Buchhalterisch sei die Kartenzahlung allerdings mit einem Mehraufwand verbunden. So müssen die kleinen Zettel gesammelt werden, ein gewisser Prozentsatz der Rechnung muss zudem abgeliefert werden.

Im Mostviertlerwirt Ott gibt es das bargeldlose Zahlen übrigens schon viele Jahre. „Der Gast ist König, er soll entscheiden, wie er die Konsumation, die er super erlebt, bezahlen möchte“, erläutert Ott.

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