SPÖ will Ortschef-Sessel in St. Pantaleon. Gute Chancen rechnen sich die Sozialdemokraten aus, in St. Pantaleon wieder den Bürgermeister zu stellen. In Ernsthofen will man der ÖVP nahe rücken.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 24. Januar 2020 (03:43)
Das Team der SPÖ St. Pantaleon-Erla hat ein klares Ziel: die Mehrheit der ÖVP-FPÖ-Koalition zu brechen: Martina Ortner, Angela Haider, Christopher Knöbl, Harald Watzlinger, Christoph Ortner, Melanie Ortner und Ronald Schartmüller (von links).
SPÖ

Die SPÖ tritt in allen Gemeinden des Bezirks zur Wahl an. In zwei rechnet sie sich Chancen aus, die ÖVP vom Bürgermeistersessel zu verdrängen oder ihr zumindest sehr nahe zu rücken.

In St. Pantaleon errang die SPÖ 2015 zwar die meisten Stimmen, es regierte in den letzten fünf Jahren aber eine ÖVP-FPÖ-Koalition (SPÖ 10 Mandate, ÖVP 9 Mandate, FPÖ 2 Mandate). Das hofft Spitzenkandidat und Bürgermeisteranwärter Harald Watzlinger wieder zu ändern. „Ich werde mich mit aller Kraft, Begeisterung und Freude für das Gemeinwohl einsetzen. Gemeinsam mit meinem Team habe ich mir klare Ziele gesteckt: leistbares Wohnen, die Errichtung eines Parks der Generationen für Pyburg, eine Verbesserung der Nahversorgung, die Einrichtung eines Jugendtreffs und den Ausbau der Kinderbetreuung“, sagt Watzlinger, der auch eine Transitroute durch die Gemeinde verhindern will.

In Ernsthofen hat Spitzenkandidat Manfred Gaßner ein klares Ziel. „Die Anzahl der Gemeinderatsmandate der SPÖ soll in der nächsten Periode zweistellig sein“, sagt er (2015 errang die SPÖ 9 Mandate, die ÖVP 12). Gaßner ist schon seit 2010 für die SPÖ im Gemeindevorstand und leitet seit mehreren Jahren den Bauausschuss, der in Ernsthofen wesentlich zur Ortsentwicklung beiträgt.

Auf Augenhöhe mit der ÖVP agieren

„Wir wollen auch in den nächsten fünf Jahren auf Augenhöhe mit dem politischen Mitbewerber die Weiterentwicklung von Ernsthofen gestalten. Wir haben ein Team, das von jungen Neueinsteigern bis zu langgedienten Gemeindemandataren reicht“, sagt Gaßner. Als besondere Herausforderungen für die nächsten Jahre nennt er die Verbesserungen für den Fußgängerverkehr, die Errichtung der öffentlichen Wasserversorgung für einige Ortsteile und die Versorgung mit Glasfaserleitung zur schnellen Datenverbindung von Ernsthofen mit dem Rest der Welt.

Bezirksvorsitzende Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) zeigt sich vom Einsatz der Kandidaten in den Gemeinden begeistert: „Ich freue mich, mit Manfred Gaßner und Harald Watzlinger zwei sehr engagierte Mandatare als Spitzenkandidaten zu haben. Beide bringen sich in ihren Gemeinden mit Herzblut und Freude ein.“