St. Valentiner hat den Lockdown kreativ genützt. Gerald Ehegartner, Lehrer und Autor, brachte seinen zweiten Roman auf den Markt.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 06. Februar 2021 (05:39)
Gerald Ehegartner freut sich, dass auch sein zweites Buch zu einem Erfolg werden dürfte.
privat

Dass er irgendwann einmal ein Buch schreiben wird, hatte Gerald Ehegartner schon während seiner Schulzeit in St. Valentin im Hinterkopf. Dass ihm mit „Kopfsprung ins Herz – Als Old Man Coyote das Schulsystem sprengte“ ein Bestseller gelingen würde, ahnte der heutige Mittelschullehrer an der NMS Ramingtal/St. Peter damals aber nicht.

Diesen Erfolg dürfte Ehegartner nun mit seinem zweiten Roman „Feuer ins Herz – Wie ich lernte, mit der Angst zu tanzen“, der ebenfalls im Kamphausen-Verlag erschien, prolongieren können.

„Joachim Kamphausen wollte nach Durchsicht des Manuskripts das Buch sofort. Nun ist es Mitte Jänner im Buchhandel erschienen und läuft wunderbar an. Es dürfte einen Nerv der Zeit getroffen haben“, freut sich Ehegartner über den Erfolg des Werks, das während des ersten Lockdowns und danach entstanden ist und auch den Lockdown thematisiert. „Das Buch kann als Fortsetzung des ersten Romans gelesen werden, steht aber auch für sich alleine“, betont der Autor.

Erste Kritiken fallen äußerst positiv aus

Die Vorpremierenleser zeigten sich vom 368 Seiten dicken Buch jedenfalls sehr angetan. „Ich habe selten so gelacht. Das ist Unterhaltung mit Tiefgang, eine wahre Lesefreude. ‚Feuer ins Herz‘ ist visionär und widerständig und macht ernste Themen mit viel Humor verständlich“, schrieb etwa der renommierte Filmemacher Wolfgang Knöpfler.

„Das Buch wagt es,eine unverschämt positive Sichtweise aufzubauen, die auf ihre Art revolutionär ist, in seiner Offenheit berauschend. Ich empfinde ‚Feuer ins Herz‘ absolut notwendig in dieser angstverzerrten Zeit“, meint Biologe Christoph Lang.