Ab Freitag wird in St. Valentin geimpft. In dieser Woche geht die Westwinkel-Impfstraße in der Sporthalle Langenhart in Betrieb. 500 Impfdosen werden wöchentlich in jeweils fünf Stunden verimpft.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 03. März 2021 (04:27)
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Am Freitag startet die Stadtgemeinde St. Valentin gemeinsam mit den Ärzten der Stadt und der Region mit der Westwinkel-Impfstraße. Ab dieser Woche werden die Hausärzte und einige Fachärzte der Region wöchentlich jeden Freitag von 14 bis 19 Uhr in der Sporthalle Langenhart mehrere Impfstellen betreiben und die Corona-Impfungen durchführen.

In der Impfstraße wird ausschließlich von Ärzten geimpft. In erster Linie sind das die Hausärzte aus St. Valentin, St. Pantaleon und Ernsthofen. Jeder kann also auf Wunsch wie gewohnt von der eigenen Hausärztin oder dem eigenen Hausarzt geimpft werden.

„Es macht keinen Sinn, früher zu kommen. Die Leute kommen deshalb nicht früher dran und wir lassen sie auch nicht früher in die Halle hinein.“ Impfstraßen-Koordinator Arnold Mottas

Für die Termine im März werden fünf Impfstraßen eingerichtet. „Fünf Ärzte werden gleichzeitig impfen. Das sind hundert Impfungen pro Stunde“, erklärt Impfstraßen-Koordinator Arnold Mottas. Für jeweils 500 Impfungen pro Freitag wurden Termine vergeben. Mehr als die Hälfte der Impfungen betreffen beim Auftakt in dieser Woche Personen über 80 Jahre, die den Biontech/Pfizer-Impfstoff erhalten werden. Die zweite Gruppe, die geimpft wird, ist gesundheitsrelevantes Personal. Für sie ist der Impfstoff von AstraZeneca vorgesehen.

E-Card, Impfpass, Ausweis, der ausgefüllte Aufklärungsbogen und das Impfticket, das man bei der Terminanmeldung bekommen hat, sind zum Impftermin mitzunehmen. Besonders wichtig ist es, den 15-Minuten-Slot, der am Ticket vermerkt ist, genau einzuhalten. „Es macht keinen Sinn, früher zu kommen. Die Leute kommen deshalb nicht früher dran und wir lassen sie auch nicht früher in die Halle hinein“, appelliert Mottas an die Bürger, nicht überpünktlich zu erscheinen. „Wir haben vor der Halle keinen Platz zum Hinsetzen“, gibt er zu bedenken. Nach erfolgter Impfung werden die Personen dann noch für einige Zeit beobachtet. „Man muss in einem Wartebereich noch mindestens 15 Minuten warten. Unser Personal achtet darauf, dass die Personen nicht früher fortgehen“, erklärt Mottas.

Eine Warteliste für Personen, die keinen Termin bekommen haben und einspringen, falls jemand ausfallen sollte, gibt es in St. Valentin nicht. „Falls Impfstoff übrig bleiben sollte, kommt dieser in die Ordinationen und wird dort von den Ärzten verimpft“, sagt der Impfstraßen-Koordinator.

Da die Sporthalle unter der Woche für den Schulbetrieb genützt wird, muss die Impfstraße jede Woche neu aufgebaut werden. „Wir bauen am Freitag auf und am Montag um 7 Uhr früh wieder ab“, schildert Mottas. Hausbesuche der Ärzte sind zum Impfen nicht möglich, weil der Impfstoff nicht transportiert werden darf. Für Personen mit stark eingeschränkter Mobilität, die nicht mit dem Pkw transportiert werden können, ist im Einzelfall ein Rettungstransport zur Sporthalle möglich.