Herz-Mostviertel-Region: Mobile Teststation im Einsatz. Herz-Mostviertel-Gemeinden bieten ihren Mitarbeitern und Pädagogen ein spezielles Service an.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 19. Februar 2021 (05:44)
Bürgermeister Johannes Heuras mit Mariella Deinhofer und der freiwilligen Helferin Nadja Schlachter, die am Montag mit der mobilen Teststation in der Kleinregion unterwegs waren.
Gemeinde St. Peter in der Au

Die sieben Gemeinden der Kleinregion Herz Mostviertel haben neben den Teststraßen in St. Peter und in Aschbach nun auch eine mobile Teststation im Einsatz.

„Es ist für uns wichtig, unser eigenes Personal regelmäßig zu testen, Mitarbeiter am Gemeindeamt ebenso wie am Bauhof und natürlich auch die Kinderbetreuerinnen. Da lag es dann nahe, dieses Angebot auch gleich auf das Lehrpersonal an den Schulen und auf die Kindergartenpädagoginnen auszuweiten. Es geht schließlich ja um Sicherheit für unsere Kinder“, sagt St. Peters Bürgermeister Johannes Heuras.

Jeweils am Montag und am Mittwochvormittag ist ein Auto des Roten Kreuzes mit einer Mitarbeiterin und einem freiwilligen Helfer in der Kleinregion unterwegs. Angefahren werden 20 Standorte in sieben Gemeinden. „Montagfrüh wird zum Beispiel um 7 Uhr in der Carl-Zeller-Halle begonnen, dann geht es weiter nach St. Johann, wo im Turnsaal getestet wird, und von dort nach Wolfsbach“, berichtet Heuras.

Der Fahrplan ist sehr straff, weil ja die Testpersonen möglichst rasch wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren sollen. „Funktionieren tut das alles nur durch die gute Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und auch durch die Mithilfe der freiwilligen Helfer“, betont der St. Peterer Bürgermeister.

Er hebt auch die gute Zusammenarbeit in der Kleinregion Herz Mostviertel hervor. „Denn meine Kollegen haben sich sofort bereit erklärt, dieses im Bezirk meines Wissens einmalige Projekt zu unterstützen. Wir entlasten dadurch auch die stationären Teststraßen.“ Bis zu 300 Personen können mobil pro Woche getestet werden. Mehr als 220 Tests wurden schon durchgeführt und keiner war positiv.

Bei der Teststation in der Carl-Zeller-Halle ist der Andrang groß. Weit über 500 Personen in vier Stunden zu testen ist auch für das Rettungspersonal und die freiwilligen Helfer eine große Herausforderung.