St. Pantaleon-Erla legt mit Resolution Forderungen dar. Wie schon St. Valentin verabschiedete jetzt auch St. Pantaleon-Erla eine Resolution zu den Plänen der Donaubrücke Neu.

Von Daniela Führer. Erstellt am 24. September 2019 (03:42)
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Bürgermeister Rudolf Divinzenz (ÖVP) und der Gemeinderat von St. Pantaleon-Erla verabschiedeten einstimmig eine Resolution betreffend Donaubrücke Neu.
Gemeinde

Der Gemeinderat verabschiedete in seiner jüngsten Sitzung eine Resolution betreffend Donaubrücke Neu. „Wir sind als Standortgemeinde ja am meisten davon betroffen und wollen das Beste für unsere Gemeinde erreichen. Die Resolution wurde von allen Fraktionen einstimmig beschlossen. Wir ziehen da alle an einem Strang“, betont Bürgermeister Rudolf Divinzenz (ÖVP) im Gespräch mit der NÖN.

Konkret wurde ein Antrag mit sechs Punkten ausgearbeitet, die für die Gemeinde unbedingt bei der Planung für die Brücke berücksichtigt werden müssen. Die Resolution wurde an die Landesobleute in NÖ und OÖ, beide Verkehrslandesräte, die NÖ und die OÖ Landtagsdirektion, an die ÖBB, den Verkehrsminister und die Geschäftsleitung der Asfinag weitergeleitet. Gefordert werde die Umsetzung eines umweltverträglichen und umweltfreundlichen Verkehrskonzepts, das in einem gemeinsamen Dialog erarbeitet werden solle – eine derartige Resolution wurde übrigens in der Nachbargemeinde, der Stadt St. Valentin, bereits im Frühsommer verabschiedet.

St. Pantaleon-Erla zieht nun nach und betont in der Resolution: „Die vorliegenden Anbindungsvarianten der Donaubrücke Neu stießen bei den Präsentationen im Gemeinderat und bei der Bevölkerung auf große Kritik und sollen und dürfen so nicht in unserem Gemeindegebiet umgesetzt werden.“ Bei der bisherigen Planung seien die betroffenen Gemeinden nur unzureichend miteinbezogen worden. Man wolle die Bürger vor unnötigen weiteren Belastungen durch den Verkehr, die Umwelt vor noch mehr Versiegelung und den Staat Österreich vor Schaden bewahren, heißt es in der Resolution.