Seitenstetten: Elektroauto EMMA ist startbereit

Umweltschonend Autofahren: Bis zu 20 Seitenstettner können sich künftig ein Elektroauto teilen.

Erstellt am 08. Mai 2018 | 03:56
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EMMA wartet beim Gemeindeamt schon auf seine Nutzer:Von links: Gemeinderat Erich Pfaffenbichler, CEO Othmar Sailer von der Lisec Austria GmbH und Bürgermeister Johann Spreitzer.
Foto: Gemeinde Seitenstetten

Ab sofort können die Gemeindebürger Mitglieder im E-Carsharing-Projekt „EMMA“ werden. EMMA steht für „Elektro Mobilität Miteinander Anwenden“ und besagt nichts anderes, als dass sich mehrere Bürger ein E-Auto teilen.

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Auto bei Gemeindeamts-Seiteneingang stationiert

Angekauft wurde der Renault Zoe von der Gemeinde, tatkräftig unterstützt von der Firma Lisec, mit der eine Werbepartnerschaft für die nächsten drei Jahre vereinbart wurde. Daher prangt neben der Aufschrift EMMA auf dem Auto auch das Emblem des größten Arbeitgebers in der Gemeinde.

Wer das E-Auto nutzen will, muss Mitglied beim Projekt werden. Zu zahlen sind eine monatliche Gebühr, die gefahrenen Kilometer und die Benutzungsdauer (siehe unten). „Die Mitglieder erhalten einen Zugangscode zum Reservierungssystem im Internet und eine Scheckkarte zum Öffnen des Autos. Die Abrechnung folgt per Mail. Für die Zahlung muss ein Einziehungsauftrag gemacht werden“, erklärt Grün-Gemeinderat Erich Pfaffeneder, der sich besonders für das Projekt starkgemacht hat.

15 bis maximal 20 Personen – Familien, Betriebe oder auch Vereine – können mitmachen. Stationiert ist das Auto neben dem Seiteneingang des Gemeindeamts. Dort hat die Firma Dorfmayr auch eine Wallbox (E-Ladestelle) errichtet.

Der Betrieb von EMMA soll über den gesamten Nutzungszeitraum gerechnet kostendeckend sein. „Dahinter liegt die Annahme, dass der Renault Zoe pro Jahr 15.000 km fährt und 1.500 Stunden ausgeborgt ist und 15 Mitglieder ihren jährlichen Mitgliedsbeitrag zahlen. Dann müsste sich das ausgehen“, sagt Bürgermeister Johann Spreitzer.