Einhorn statt teurem Auto. Der Behamberger Künstler Karl Grübl setzt seinen Plan eines eigenen Fabelparks schrittweise in Realität um. Zwei Figuren hat er schon, für viele weitere hätte er genug Ideen.

Von Daniela Führer. Erstellt am 25. März 2014 (23:59)
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Eine lädierte IG-Milch-Kuh verwandelte Künstler Karl Grübl in ein Fabelwesen nach eigenen Vorstellungen. Und er hat noch viele weitere Ideen für Fabeltiere.
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Von Daniela Schlemmer

„Fabelhaftes Behamberg, fabelhafte Heimat“, schwärmt Künstler Karl Grübl und beschreibt damit das Projekt, das in seinem Garten am Heuberg 8 Formen annimmt. „Das ist meine Lebensaufgabe. Ich möchte einen richtigen Fabelpark aufbauen“, erklärt der 67-jährige Behamberger. Ein lebensgroßes Einhorn und ein selbst kreiertes Fabelwesen hat der „bunte Vogel“ bereits fertig und im Garten aufgestellt.

Grübl will „in erster Linie Freude bereiten"

Zahlreiche Spaziergänger und vor allem auch Kinder ziehen die bunten Wesen immer wieder an, erzählt der Künstler. Das freut ihn persönlich sehr, denn er möchte „in erster Linie Freude bereiten. Es ist schön, wenn Erwachsene und Kinder die Figuren und meine Entwürfe im Schaukasten vor dem Haus diskutieren und sich darüber freuen“, sagt Karl Grübl.

Doch wie kommt man eigentlich auf die Idee, einen eigenen Fabelpark zu gestalten? „Inspiriert wurde ich durch meine Reisen nach Barcelona und in die Toskana, wo ich ähnliche Wesen gesehen habe“, erklärt der pensionierte Pädagoge. Nach einiger Zeit der Recherche hat er sich schließlich eine lebensgroße Pferdefigur bestellt. Daraus erschuf er sein eigenes Einhorn.

 „Ich habe ein Einhorn. Das hat sonst keiner“

Natürlich sind damit auch Kosten verbunden. „Andere stecken ihr Geld in teure Autos, ich habe dafür ein Einhorn. Das hat sonst keiner“, lacht er. An seinem zweiten Fabelwesen (am Bild) hat Karl Grübl rund zwei Wochen gearbeitet. „Mir wurde eine lädierte IG-Milch-Kuh überlassen, der fehlte ein Fuß“, erzählt er. Daraufhin bastelte er aus Polyester eine Figur nach eigenen Vorstellungen.

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NOEN, Schlemmer

Ideen für weitere Fabeltiere hätte Grübl genug, doch derzeit fehlt es noch an Figuren. „Mühsam ernährt sich das Eichkätzchen“, lacht der Künstler. „Ich mache das in kleinen Schritten. Wenn sich etwas ergibt, dann baue ich weiter am Park.“

Dankbar wäre Grübl, wenn man ihm Tierfiguren überlassen würde, die er umbauen könnte: „Bitte bei mir melden unter 0699/814 294 28.“