Es gelten neue Regeln beim Kirchenbesuch. Begrenzte Teilnehmerzahlen, umfassende Hygienemaßnahmen und neue Gottesdienstregeln erwarten die Gläubigen ab kommendem Freitag beim Kirchenbesuch.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 14. Mai 2020 (04:34)
Die neuen Verhaltensregeln und begrenzten Teilnehmerzahlen in den jeweiligen Kirchen wurden in einer Grafik anschaulich zusammengefasst.
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Wenn die Kirchen am Freitag erstmals wieder ihre Pforten öffnen, müssen sich die Gläubigen auf eine lange Liste an neuen Gottesdienstregeln einstellen. Im Pfarrverband Enns-Donau-Winkel hat man deshalb extra eine eigene Grafik angefertigt, die die Kirchenbesucher auf die wichtigsten Corona-Verhaltensregeln hinweisen soll.

Einschneidendste Änderung wird dabei die begrenzte Teilnehmerzahl in den Gotteshäusern sein. Um die Infektionsgefahr zu minimieren und zudem den Mindestabstand von zwei Metern einhalten zu können, werden in Erla nur noch 42 Personen in die Kirche eingelassen. In Langenhart sind es 78 Personen, in St. Pantaleon 23, in Ernsthofen 18, in St. Valentin 50 und in Kanning 22 Personen. Trotzdem weist Pfarrer Herbert Reisinger darauf hin, dass man sich im Pfarrverband Enns-Donau-Winkel für die Feier der Heiligen Messe nicht extra anmelden muss. Man hofft auf und bittet um „Selbstregulierung“. „Um einen Platz zu erhalten, kommen Sie auf jeden Fall rechtzeitig vor Beginn der Heiligen Messe“, appelliert Reisinger an die Gläubigen.

Ordnerdienste, sogenannte Willkommen-Teams, werden den Menschen behilflich sein, denn Vorschriften und neue Abläufe wird es auch in den Kirchen geben. So gibt es Möglichkeiten zur Handdesinfektion und die Verpflichtung zum Tragen eines Mundschutzes. Gläubigen mit Krankheitssymptomen wird ans Herz gelegt, erst gar nicht zur Mitfeier des Gottesdienstes zu kommen. Um jegliche Ansteckungsmöglichkeit zu vermeiden, werden Berührungen wie bei der Kommunion oder dem Friedensgruß unterlassen. Die Kollekte wird nicht mehr während des Gottesdienstes gesammelt, sondern soll in den Opferstock gegeben werden.