Kids als Spielplatzplaner. Kinder durften Spielgeräte für Gemeindespielplätze selbst auswählen.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 12. Dezember 2018 (03:25)
Gemeinde
Fragebögen der etwas anderen Art hatten die Ennsdorfer Kindergartenkinder in den letzten Tagen auszufüllen. Mit Stickern durften sie ihre Lieblingsspielgeräte für die beiden öffentlichen Gemeindespielplätze in Ennsdorf und Windpassing auswählen. Bürgermeister Daniel Lachmayr (links) wird den Kindern die Wünsche im Rahmen einer Spielplatzoffensive im Frühjahr des kommenden Jahres erfüllen.

Um die Freude an der Bewegung und der frischen Luft bei den Ennsdorfer Kindern zu steigern, sollen die beiden Gemeindespielplätze in Ennsdorf und Windpassing im Jahr 2019 um einige Spielgeräte erweitert und damit attraktiver werden. Wichtig war Bürgermeister Daniel Lachmayr in diesem Zusammenhang, dass man sich nach den Wünschen der künftigen Spielplatzbenutzer richtet.

Drei Lieblingsgeräte werden bestellt

Aus diesem Grund wurde in Zusammenarbeit mit den Pädagogen in den beiden Ennsdorfer Kindergärten eine Umfrage gestartet. Dabei durften sich die Kindergartenkinder mit Stickern ihre Favoriten unter den sechs zur Wahl stehenden Spielgeräten selbst aussuchen. Ideen, welche Geräte man den Kindern anbieten möchte, wurden im Sommer gesammelt. „Wir sind die öffentlichen Spielplätze mit dem Rad abgefahren, haben die Geräte kontrolliert und eruiert, was fehlt“, erklärt der Bürgermeister.

Im Frühjahr des kommenden Jahres wird dann im Rahmen einer Spielplatzoffensive mit der Umsetzung begonnen. „Die drei beliebtesten Geräte – darunter eine Clownschaukel sowie einen kombinierten Kletter- und Rutschturm – werden wir dafür anschaffen“, freut sich Daniel Lachmayr auf die damit verbundene Attraktivierung der Spielplätze.

Motorikpark für alle Altersgruppen geeignet

Aber nicht nur für die Kleinsten wird es künftig im Ort neue Spielgeräte und Freizeitbeschäftigungsmöglichkeiten geben. Auf der Wiese neben der Ennsdorfer Volksschule soll nämlich ein Fitness- und Motorikpark errichtet werden. „Wir haben dafür eng mit der ASKÖ zusammengearbeitet. Der Motorikpark wird für alle Altersgruppen geeignet sein. Also auch für Kinder und kann daher sehr gut in den Turnunterricht integriert werden“, weiß Bürgermeister Lachmayr.

Im Kultur- und Sportausschuss wurde das Projekt Motorikpark bereits positiv beurteilt. „Hoffentlich wird auch der Gemeinderat zustimmen“, hofft Daniel Lachmayr auf ein positives Ergebnis bei der Gemeinderatssitzung am Dienstag dieser Woche.