Kreuzung wird entschärft

Ennsdorfer Gemeinderat spricht sich für bauliche Adaptierungen im Bereich Westbahnstraße/Margeritenstraße aus und sucht um Finanzierungszuschuss vom Land an.

Ingrid Vogl
Ingrid Vogl Erstellt am 16. September 2021 | 04:51
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Die Kreuzung Westbahnstraße/Margeritenstraße ist derzeit sehr unübersichtlich und soll baulich adaptiert werden.
Foto: privat

Lauter einstimmige Beschlüsse kennzeichneten die Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstag. Beschlossen wurde unter anderem ein Teilbebauungsplan für den Zirbenweg, in dem im vergangenen Jahr bereits die Infrastruktur geschaffen wurde. Die Parzellen für Ein- und Zweifamilienhäuser sind aber noch nicht verfügbar, betont Bürgermeister Daniel Lachmayr.

Abgesegnet hat der Gemeinderat auch eine Verordnung zur Hundeabgabe, die nach zehn Jahren wieder einmal erhöht wurde. Sie wurde von 15 auf 25 Euro pro Hund erhöht, für jeden weiteren Hund beträgt sie nun 50 Euro. „Man muss bedenken, dass die Leistungen für Hundebesitzer mehr geworden sind. Wir haben relativ viel in Hundekot-Stationen investiert und der Aufwand für den Bauhof ist auch größer“, begründet der Ortschef die Abgabenerhöhung.

Zudem wurde ein Grundsatzbeschluss für bauliche Maßnahmen bei der Kreuzung der Westbahnstraße mit der in Bau befindlichen Margeritenstraße, in der eine Siedlung entsteht, gefällt. „85 Prozent fahren in der Westbahnstraße zu schnell und auf der Margeritenstraße sieht man nur sehr schlecht nach rechts und links“, erklärt Daniel Lachmayr den Grund für notwendige bauliche Adaptierungen. Bei der Westbahnunterführung soll eine Verschwenkung der Fahrbahn um rund zwei Meter umgesetzt werden. „Das soll zu einer Geschwindigkeitsreduktion führen, damit die Kreuzung sicherer wird“, sagt der Bürgermeister. Da es sich bei der Westbahnstraße um eine Landesstraße handelt, wird man in einem nächsten Schritt beim Land um die Genehmigung und auch um einen Finanzierungszuschuss ansuchen.