Ennsdorf , Mauthausen

Erstellt am 06. November 2018, 04:15

von Ingrid Vogl

SPÖ will bei Verkehrsproblematik Druck erhöhen. Die SPÖ-Bürgermeister von Ennsdorf und Mauthausen werden mit vereinten Kräften auf eine rasche Lösung der Verkehrsproblematik in der Region drängen.

Vor allem vor Feiertagen stehen Staus in Pyburg und Windpassing an der Tagesordnung. Zu den Stoßzeiten bringt auch die Umfahrung keine Erleichterung.  |  Fuchs

Die nicht zufriedenstellende Verkehrssituation rund um die Mauthausner Donaubrücke war das bestimmende Thema beim Antrittsbesuch von Ennsdorfs Bürgermeister Daniel Lachmayr bei seinem Mauthausner Amtskollegen Thomas Punkenhofer. Und die beiden Ortschefs waren sich einig.

Die Bürgermeister von Ennsdorf und Mauthausen, Daniel Lachmayr und Thomas Punkenhofer (von rechts), wollen gemeinsam für eine rasche Lösung der Verkehrsproblematik in der Region kämpfen.  |  Gemeinde Ennsdorf

„Wir haben vereinbart, dass wir in Zukunft den Druck auf die Entscheidungsträger in beiden Bundesländern erhöhen wollen, weil der scheinbar noch zu wenig ist“, erklärt Lachmayr.

„Es ist das totale Chaos“

Durch die unzureichende Anbindung der B123 in die B3 in Mauthausen kommt es bereits täglich zu Staus und Verzögerungen von bis zu 45 Minuten. Die Umfahrungsstraße schafft zwar tagsüber Abhilfe, vor Feiertagen und zu Stoßzeiten kommt der Verkehr aber auch dort zum Erliegen.

Leidtragende sind nicht nur die Pendler, sondern auch die Anrainer in Windpassing und Pyburg. „Es ist das totale Chaos. Es staut auf der Umfahrung, auf der alten Straße und auf allen Nebenstraßen, weil die Leute hoffen, dass sie so schneller über die Brücke kommen. Die Situation, wie sie jetzt ist, ist nicht mehr tragbar. Da kann man nicht auf eine neue Brücke warten“, sieht Lachmayr dringenden Handlungsbedarf.

Hauptverursacher der Staus ist für Lachmayr die Kreuzung auf Mauthausner Seite, bei der die B123 in die B3 mündet. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Kreuzung umgebaut wird, bevor man eine neue Brücke baut. Es führt kein Weg vorbei an einer sinnvollen Lösung, die den Erfordernissen der Zeit entspricht und das möglichst bald“, gibt sich der Neo-Bürgermeister kämpferisch.

Was bei der Kreuzung geändert werden muss, liegt für Lachmayr auf der Hand: Zum einen geht es ihm um eine Optimierung der Ampelregelung, zum anderen sei seiner Ansicht nach eine zweite Linksabbiegespur notwendig.