Neo-Geschäftsführer: Westwinkel „auf neue Stufe heben“. Der Verein „westwinkel“ hat nun mit Alfred Buchberger einen Geschäftsführer. Ab April bekommt er auch eine Assistentin.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 11. Februar 2020 (04:03)
Seit letzter Woche ist Alfred Buchberger als Geschäftsführer des Vereins „westwinkel“ tätig. Demnächst wird der ehemalige Ennsdorfer Bürgermeister das neu eingerichtete Büro im Wirtschaftspark Ennsdorf beziehen. Ab April wird ihn dort auch eine für 20 Wochenstunden angestellte Assistentin unterstützen.
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Von 1998 bis 2018 war Alfred Buchberger Bürgermeister von Ennsdorf und bis Ende November 2019 Amtsleiter der Gemeinde Ennsdorf. Mittlerweile hat der 59-Jährige auch eine Coaching-Ausbildung absolviert und das Gewerbe des Unternehmensberaters von der Wirtschaftskammer bekommen. Seit Anfang Februar ist Buchberger nun noch Geschäftsführer des Vereins „westwinkel“.

„Ich bin in der Urlaubs- und anschließenden Ruhephase meiner Altersteilzeit und kann daher die notwendige Zeit für den Verein aufbringen. Schon in meiner aktiven Zeit als Bürgermeister war ich ein begeisterter Westwinkler und darum ist es mir ein großes Anliegen, für den Verein zumindest in den Anfangsjahren tätig zu sein“, erklärt Buchberger, der in der Vorstandssitzung im Dezember 2019 bis Ende März 2022 mit der Geschäftsführung betraut wurde.

„Bisher war der Verein zwar am Papier vorhanden, aber ist operativ noch nicht in Erscheinung getreten. Jetzt wollen wir ihn auf eine neue Stufe heben“, umschreibt Buchberger seine Aufgabe, für die er ab April auch Unterstützung durch eine für 20 Wochenstunden angestellte Assistentin bekommen wird.

200 Mitgliedsbetriebe zum Ziel gesetzt

Die erste große Aufgabe des neuen Geschäftsführers ist die persönliche Kontaktaufnahme zu allen Mitgliedsbetrieben, um die Wünsche und Anliegen der Unternehmer in den fünf Westwinkel-Gemeinden in die künftigen Pläne einfließen zu lassen. „Durch meine ehemalige Funktion als Bürgermeister kenne ich die Gemeinden und die regionale Wirtschaft kennt mich. Das ist eine gute Basis für eine Zusammenarbeit“, ist Buchberger überzeugt.

Getragen wird der Verein von den 185 Mitgliedsbetrieben, die entsprechend der Betriebsgröße einen Mitgliedsbeitrag zu entrichten haben. Vom Einpersonenunternehmen bis hin zu den großen St. Valentiner Unternehmen Magna, Engel und CNH spannt sich da der Bogen. Auch wenn sich Buchberger 200 Mitgliedsbetriebe zum Ziel gesetzt hat, geht es „in erster Linie darum, die vorhandenen Betriebe zu motivieren, dass sie beim Verein bleiben und ihnen zu signalisieren, warum sie dabei sind“, betont Buchberger.

So hat der Neo-Geschäftsführer vor, neben wirtschaftlichen auch gesellschaftspolitische Veranstaltungen anzubieten, um das Miteinander zu fördern und zu vertiefen. „Wir haben zum Beispiel viele Gastronomiebetriebe beim Verein. Da gilt es zu überlegen, wie man diese durch Veranstaltungen pushen kann. Meine Aufgabe ist, ein Konzept zu erstellen, und das reift derzeit gerade“, berichtet Buchberger.