Ölmühle geht 2023 in Betrieb

Erstellt am 26. November 2022 | 06:54
Lesezeit: 2 Min
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VFI-Gesellschafter Klemens Rauch und Betriebsleiter Christian Greinecker zeigten den Wirtschaftslandesräten Jochen Danninger und Markus Achleitner (von links) die Baustelle für die neue Ölmühle.
Foto: NLK/Pfeffer
VFI investiert 30 Millionen Euro. Fertigstellung ist für Juni geplant.
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Der Spatenstich für die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte von VFI Oils for Life fand bereits im Herbst 2021 statt. Im Juni 2023 sollen die neue Ölmühle und die Bio-Fermentationsanlage zur Energieerzeugung dann fertiggestellt sein. In der Vorwoche informierten sich die Wirtschaftslandesräte von Nieder- und Oberösterreich, Jochen Danninger und Markus Achleitner, bei einem Betriebsbesuch über die hochmoderne Anlage und den Baufortschritt.

Sie erfuhren Details über die revolutionäre Energieversorgung der Ölmühle, bei der aus Abfallprodukten wie Sonnenblumenschalen, Siloausputz, Rückständen aus der Pflanzenöl-Raffinerie und anderen pflanzlichen Reststoffen wertvolle Energie erzeugt wird, die in der Ölpresse benötigt wird. „Es ist die erste Ölmühle weltweit, die mit dieser Technologie zur Energiegewinnung ausgestattet ist“, betont Geschäftsführer Florian Rauch.

Die Energiekrise hat anschaulich gezeigt, wie wichtig sichere regionale Energieversorgung ist. Die Ölmühle Ennsdorf wird sich künftig zu 80 bis 100 Prozent selbst mit elektrischer Energie versorgen können. „Ein wenig stolz sind wir schon darauf, dass wir uns zu dieser großen Investition schon zu Zeiten niedriger Energiepreise aus dem Nachhaltigkeitsgedanken entschlossen haben. Im jetzigen Energieumfeld wird das auch wirtschaftlich wichtig, denn die hohen Energiepreise belasten uns wie die gesamte Wirtschaft“, erklärt Rauch.

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