Weistrach: Mostkirtag findet heuer wieder statt

Erstellt am 23. Februar 2022 | 03:55
Lesezeit: 3 Min
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Die Weistracher Mostprinzessinnen Carina Rettensteiner und Anna Bruckschwaiger freuen sich auf den Mostkirtag. Da wird auch ihre ungewöhnlich lange Amtsperiode zu Ende gehen.
Foto: Gemeinde
Weistracher Traditionsveranstaltung wagt nach zweijähriger Pause neuen Anlauf.
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Der Mostkirtag, der in Weistrach jedes Jahr am Tag des Mostes am letzten Sonntag im April stattfindet, ist eine der traditionsreichsten Veranstaltungen der Mostkultur. Seit mehr als 40 Jahren gibt es ihn schon. Die Corona-Pandemie erzwang allerdings eine zweijährige Pause.

„In der Vorwoche sind wir mit Vereinsobleuten und Mitorganisatoren zusammengesessen und haben beschlossen, dass wir ihn heuer wieder durchführen wollen, sofern es die Rahmenbedingungen ermöglichen“, sagt Bürgermeister Erwin Pittersberger.

Im Vordergrund werden das Kunsthandwerk und typisch mostviertlerische kulinarische Schmankerl stehen. „Wir haben schon viele Anfragen von Ausstellern, aber auch von Besuchern. Alle freuen sich, wenn der Kirtag heuer wieder stattfindet“, berichtet Nadine Reiter vom Bürgerservice, die mit der Organisation der Veranstaltung betraut ist.

Eine Einschränkung gegenüber früheren Jahren wird es aber geben: Es findet keine Abendveranstaltung statt, was natürlich der Pandemie geschuldet ist.

Für die Mostprinzessin Carina Rettensteiner und ihre Stellvertreterin Anna Bruckschwaiger wird beim Mostkirtag eine ungewöhnlich lange Funktionsperiode zu Ende gehen – weil die Veranstaltung 2020 und 2021 nicht stattfinden konnte, waren sie drei Jahre im Amt.

Beim Mostkirtag findet auch immer die Prämierung der besten Moste der Gemeinde statt. Voraussetzung ist dafür die Mostkost der Landjugend, bei der eine Vorauswahl getroffen wird. Diese geht am 4. März im Veranstaltungszentrum in Weistrach über die Bühne. Rund 35 Mostbauern werden sich da mit ihren Produkten beteiligen.

Die prämierten Moste wird es dann am Mostkirtag bei den Ständen der Vereine und Verkaufsstellen der Produzenten zu verkosten geben.

Bürgermeister Pittersberger rechnet mit vielen Gästen beim Mostkirtag. „Er ist weit über die Region hinaus bekannt. Bisher kamen immer um die 5.000 Leute. Das wird heuer wohl nicht anders sein, zumal die Leute sich ja bestimmt freuen, wenn sie wieder zu Veranstaltungen gehen können.“

Etwa 45 Standler werden im Bereich vom Feuerwehrhaus bis zum Ortsplatz ihre Produkte anbieten. Für musikalische Umrahmung wird die Blasmusikkapelle sorgen.

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