Der Skaterplatz wird revitalisiert. Die Ernsthofner Sozialpädagogin Nina Habichler wird dem Platz mit freiwilligen Helfern ein neues Gesicht verleihen.

Von Daniela Führer. Erstellt am 17. Juni 2020 (03:59)
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Sehr zur Freude von Sozialpädagogin Nina Habichler und Bürgermeister Karl Huber wurde bereits vor Aktionsstart auf Eigeninitiative von Skaterplatzbenutzern eine neue Bank aufgestellt. „Wir wollen jetzt noch weitere Sitzgelegenheiten schaffen und die Wand bunt bemalen.“
Daniela Führer

Auf Initiative der Ernsthofner Sozialpädagogin Nina Habichler wird dem 20 Jahre alten Skaterplatz neben dem Fußball- und Beachvolleyballplatz ein ganz neues Gesicht verliehen. „Wir werden den Platz mit ganz einfachen Mitteln und unter Teilnahme von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern neu gestalten. Ich habe schon mit einigen Jugendlichen gesprochen und sie zeigten sich sehr motiviert, mitzuhelfen“, berichtet Nina Habichler.

Ressourcenschonend und nachhaltig soll die Umgestaltung erfolgen. „Wir werden die Wand zwischen Skaterplatz und Beachvolleyballplatz bunt bemalen, den Müll beseitigen und zusätzliche Sitzgelegenheiten schaffen. Alles soll einfach ansprechender gestaltet werden mittels Upcycling und Recycling“, erklärt Habichler. „Der Skaterplatz an sich ist ja eine super Ressource für die Gesellschaft und auch ein toller Ort für die Integration von neu zugezogenen Jugendlichen“, weiß die Sozialpädagogin, die auch beruflich viel mit Jugendlichen arbeitet.

Huber: „Die jungen Leute sind die Zukunft“

Das sieht auch Bürgermeister Karl Huber so: „Die jungen Leute sind die Zukunft. Mit dem Fußball- und dem Beachvolleyballplatz daneben ist der Platz ein idealer Ort der Zusammenkunft. Wir haben in Ernsthofen mittlerweile eine Reihe an Wohnprojekten und wollen natürlich auch eine Verbindung zu den Zugezogenen, eine soziale Vernetzung, erreichen. Wir wollen, dass sich die Leute integrieren und auch engagieren. Hier bei diesem Projekt werden besonders die jungen Leute aktiv“, freut er sich. Die Gemeinde steht voll und ganz hinter dem Projekt und stellt daher auch die benötigten Mittel für die Skaterplatz-Revitalisierung zur Verfügung.

Nina Habichler hat bereits ein Team von etwa zehn freiwilligen Helfern zusammengetrommelt. Über weitere Helfer würde sich das Team jederzeit freuen. Noch diese Woche soll das Projekt gestartet werden, sobald es die Witterung zulässt. „Wer mithelfen möchte, kann einfach vorbeikommen“, lädt die Ernsthofnerin ein. Nähere Informationen für helfende Hände gibt es bei ihr unter: 0650/340 03 00.