Mikl-Leitner: „Partnerschaft, die Erfolge schafft“ . Ernsthofen und das Land Niederösterreich standen beim Neujahrsempfang im Mittelpunkt. Landeshauptfrau Mikl-Leitner hielt die Festrede.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 25. Januar 2020 (04:23)
Von der Familie Saffertmüller bekam Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in der Gemeinde von Bürgermeister Karl Huber ein Kisterl „Guat´s vom Fellner“ als Geschenk.
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Hoher Besuch war am Sonntag in Ernsthofen angesagt. „Es wurde mir schon mehrmals bestätigt, dass es in Ernsthofen den schönsten Neujahrsempfang in der Region gibt. Da habe ich es mir nicht nehmen lassen, heute herzukommen“, erklärte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Bereits vor der Veranstaltungshalle wurde sie von der Musikkapelle musikalisch willkommen geheißen.

Mikl-Leitners Wege hatten sich schon vor Jahren mit jenen von Bürgermeister Karl Huber (ÖVP) gekreuzt. Als dieser 1995 in der NÖ Landesgeschäftsstelle tätig war, war sie neben Wolfgang Sobotka Hubers unmittelbare Vorgesetzte. „Und jetzt ist sie es wieder. Es freut mich, dass sich unsere Wege in Ernsthofen wieder kreuzen“, betonte der Ortschef. Passend zum Ehrengast wurde auch das Thema der heurigen Veranstaltung gewählt:

„Ernsthofen und das Land Niederösterreich. Eine Partnerschaft, die Erfolge schafft.“ Am Beispiel der Veranstaltungshalle, in der der Empfang über die Bühne ging, erklärte der Bürgermeister, wie die Partnerschaft mit dem Land in der Praxis funktioniert und wie wichtig diese für eine Gemeinde ist. „Wenn es nicht die Unterstützung vom Land gegeben hätte, würde es dieses Projekt nicht geben“, stellte Huber klar. Das Gleiche gelte für die Wohnbauprojekte im ehemaligen Studio C und am ehemaligen Wikinger-Gelände. „Auch da stecken Fördergelder des Landes drinnen“, erläuterte Huber.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wurde von der Musikkapelle Ernsthofen mit musikalischen Klängen willkommen geheißen.
NOEN

In ihrer Festrede versicherte die Landeshauptfrau, dass man den Weg, der sich durch „Stabilität im Handeln und Klarheit bei den Entscheidungen“ auszeichne, auch im neuen Jahrzehnt weitergehen werde. Mikl-Leitner widmete sich auch kurz der neuen Konstellation in der Bundesregierung: „Wir werden die neue Regierung daran messen, wie es ihr gelingt, die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und wie es ihr gelingt, einen Ausgleich zu schaffen zwischen dem städtischen und dem ländlichen Raum.“ Ihr Hauptaugenmerk legte sie aber auf die bevorstehende Gemeinderatswahl und die Herausforderungen, die in den nächsten Jahren warten.

„Unser Auftrag für die nächsten Jahre ist es, dass wir die größten Wünsche der Menschen zu den wichtigsten Anliegen in der Politik machen.“ Und Johanna Mikl-Leitner bedankte sich auch bei Gastgeber Karl Huber für seine Arbeit in der Gemeinde, die stets vom Miteinander geprägt ist. „Ich kann nur gratulieren. Die Gemeinde ist ein Schmuckkisterl, wo die Menschen gerne zu Hause sind und sich gerne ansiedeln“, sparte sie nicht mit Lob.

Jugendgemeinderätin Patrizia Leutgeb präsentierte im Anschluss den fünfminütigen Imagefilm über die Gemeinde mit dem Motto „Wohlfühlen – Ankommen – Heimkommen“. Musikalisch umrahmt wurde der Empfang vom Lehrerensemble der Musikschule Behamberg-Ernsthofen-Haidershofen.