Große Nachfrage: Neun neue Parzellen nahe Hochbehälter. Gemeinde beginnt noch im Juli mit Aufschließung. Alle Baugründe schon verkauft.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 22. Juli 2021 (06:35)
Parzellen für Hochbehälter
Bürgermeister Josef Forster (rechts) und Vizebürgermeister Franz Krendl auf dem Areal unterhalb des Hochbehälters Peilstein. Ende Juli wird hier mit der Aufschließung der Baugründe begonnen. 
Knapp

Die Gemeinde hat ihren Flächenwidmungsplan überarbeitet. Grund dafür waren der Wohnblock und das Reihenhaus, die die Genossenschaft Kirchberg am Wagram beim ehemaligen Sägewerk Kerschbaumer errichtet. Damit das möglich wurde, musste das Areal von Bauland-Betriebsgebiet in Bauland-Kerngebiet umgewidmet werden.

Kürzlich hat sich aber auch noch eine andere sehr erfreuliche Änderung ergeben. Ein privater Grundbesitzer hat sich bereit erklärt, eine rund einen Hektar große Fläche unterhalb des Hochbehälters Peilstein als Baugrund zur Verfügung zu stellen. Dieses Areal hat die Gemeinde nun von Grünland in Bauland umgewandelt.

„Wir sind froh über jeden Baugrund, weil jeder Zuzügler für uns natürlich ein Gewinn ist.“ Josef Forster

„Es handelt sich um rund neun Parzellen in einer Größe von etwa 800 Quadratmetern. Wir sind froh über jeden Baugrund, weil jeder Zuzügler für uns natürlich ein Gewinn ist. Wir haben nicht wie andere Gemeinden große Gewerbebetriebe, sondern hängen bei der Finanzierung fast zur Gänze von den Ertragsanteilen ab und die errechnen sich nun einmal nach der Kopfquote“, sagt Bürgermeister Josef Forster.

Ende Juli wird bereits mit der Aufschließung (Straße, Kanal, Wasserleitung etc.) der Baugründe begonnen. Die Parzellen sind bereits alle verkauft. Die Lage ist günstig, zu Fuß kann man über den Kirchenweg das Ortszentrum innerhalb weniger Minuten erreichen. „Und für Ertler Verhältnisse ist auch der Hang, auf dem die Bauparzellen liegen, relativ flach“, schmunzelt der Bürgermeister.

„Im Moment laufen aber schon wieder Gespräche. Da geht es um ein Areal für die Errichtung einer weiteren Reihenhausanlage“ Josef Forster

Ein Bauwerber wird noch heuer mit der Errichtung des Unterbaus für sein Fertigteilhaus beginnen. Geliefert wird dieses dann im Jänner.
Der Baugrund kostete in Ertl derzeit zwischen 40 und 45 Euro pro Quadratmeter. Die Gemeinde ist immer auf der Suche nach neuen Parzellen, was ob der Hanglage nicht einfach ist. „Im Moment laufen aber schon wieder Gespräche. Da geht es um ein Areal für die Errichtung einer weiteren Reihenhausanlage“, berichtet der Bürgermeister.