Startschuss für die Großbaustelle in St. Valentin. Bis Ende November wird der Franz-Forster-Platz neu gestaltet und ein unterirdisches Entlastungspumpwerk errichtet.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 21. Mai 2019 (04:32)
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Am Franz-Forster-Platz wird bereits fleißig am Bau des unterirdischen Entlastungspumpwerks gearbeitet.

Der Franz-Forster-Platz stand am vergangenen Dienstag wieder einmal im Mittelpunkt. Diesmal war er aber nicht Ausgangspunkt für Parteienzwist, sondern Schauplatz eines durchaus freudigen Ereignisses, des Spatenstichs für die Errichtung eines unterirdischen Entlastungspumpwerks und die anschließende Neugestaltung des Platzes. ÖVP und SPÖ demonstrierten dabei nach den Streitereien der vergangenen Wochen wieder Einigkeit. Schließlich zeichnen mit Andreas Pum (ÖVP) und Patrick Hagmüller (SPÖ) Stadträte beider Parteien für dieses Projekt politisch verantwortlich.

Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr hieß die anwesenden Gäste, vor allem Anrainer und Geschäftsleute, herzlich willkommen und ersuchte auch gleich um Verständnis, dass es während der Bauphase zu Einschränkungen im Straßenverkehr kommen könne.

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Beim Spatenstich zur Neugestaltung des Franz-Forster-Platzes war von den Unstimmigkeiten der letzten Wochen zwischen den Stadträten Andreas Pum (4. von links) und Patrick Hagmüller (3. von rechts) nichts mehr zu bemerken.

Dass das Projekt dringend notwendig sei, um das Hauptpumpwerk des Kanalnetzes zu entlasten und bei Starkregenereignissen einen Großteil des Wassers aufzunehmen und abzuleiten, daran bestand kein Zweifel. So erinnerte Andreas Pum in seiner Rede an die Starkregenereignisse der letzten Jahre, die den Druck zur raschen Umsetzung immer größer werden ließen. „Heute stehen wir beim Startschuss zu einem weitreichenden Projekt“, erklärte er. Ein Projekt, das sich mit Kosten von 1,46 Millionen Euro zu Buche schlägt.

Patrick Hagmüller erwähnte in seiner Rede die Synergieeffekte, denn die unterirdische Baustelle wird mit einer neuen Gestaltung an der Oberfläche kombiniert. Die Pkw-Stellplätze werden weitestgehend erhalten bleiben, ein Gastgarten und schattenspendende Pavillons werden künftig den Platz ringsum rahmen und auch der Wartebereich rund um die Bushaltestelle wird aufgewertet. Bis August ist mit der Fertigstellung des unterirdischen Pumpwerkes zu rechnen, die Oberflächengestaltung soll dann bis Ende November abgeschlossen sein.