Mittelschule Seitenstetten-Biberbach sammelte knapp 1.000 Euro

Erstellt am 17. Mai 2022 | 14:37
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8349085_ams19sei_friedenslauf.jpg
Sie organisierten freiwillig den Friedenslauf, obwohl sie ihr Herausforderungsprojekt schon erledigt hatten: Caroline Plank, Sarah Wischenbart, Helena Gruber, Direktorin Jutta Feuerstein-Holzer mit Leonie Wieser, Selina Poutska und Katja Sonnleitner (von links).
Foto: Penz
Lauf-Event brachte knapp 1.000 Euro für ukrainische Familien in der Region.
Werbung
Anzeige

Schon länger als ein Jahrzehnt darf sich die Mittelschule Seitenstetten-Biberbach dank fortwährender Arbeit für ein friedliches Miteinander als Friedensschule bezeichnen.

Im Mai 2015 wurde erstmals das Friedensgebet in der Friedenskirche St. Veit abgehalten und von Mittelschülern durchgeführt. Alljährlich am ersten Dienstag im Mai nimmt man sich daher noch immer der Gestaltung dieses Gebetes an, diesmal unter Anleitung der Religionspädagogin Martina Halbmayr. In Zusammenarbeit mit Kaplan Pater Matthäus Kern, der die Firmlinge betreut, wurde im Vorfeld zum Thema „Wir ziehen in den Frieden“ gearbeitet. Mit guten Gedanken, Liedern, Bibeltext und Plakat, Gebeten und Fürbitten wurde der von Schülern, Lehrern, Eltern und Mitgliedern der Friedensrunde bestens besuchte Gebetsabend zu einer berührenden Zeit. Das Juni-Gebet wird dann die örtliche Volksschule gestalten.

440_0008_8349084_ams19sei_friedensgebet.jpg
Beim Friedensgebet in St. Veit: Die Schüler der 2. Klassen mit Direktorin Jutta Feuerstein-Holzer, Religionspädagogin Martina Halbmayr und Pater Matthäus Kern (hinten von links).
Foto: Penz

Schon am Vortag wurde von sechs engagierten Schülerinnen wieder der Friedenslauf organisiert, wobei pro gelaufener Treffling-Runde ein Euro eingehoben wurde. Auch die eben erst aus der Ukraine eingetroffenen Schüler liefen mit, die Direktorin Jutta Feuerstein-Holzer im Vorfeld der Schulgemeinschaft vorgestellt hatte. Dem Organisationsteam war der Lauf besonders wichtig: „Der Lauf konnte jetzt zwei Jahre hindurch pandemiebedingt nicht stattfinden, aber auch die Schüler der 1. und 2. Klassen sollten endlich unser ‚Laufen für den Frieden‘ kennenlernen können!“

Die von Schülern, Lehrern und Eltern erlaufene Summe beträgt fast 1.000 Euro und wird an ukrainische Familien in Seitenstetten und Biberbach übergeben.

Werbung