Rosehill Foodpark in Haag: Die erste Bilanz fällt positiv aus

Erstellt am 19. Januar 2022 | 05:24
Lesezeit: 4 Min
Vor vier Wochen öffnete der Rosehill Foodpark an der A1 seine Pforten. Das Multimarken-Konzept wird gut angenommen.
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An der Westautobahn bei Haag hat eine neue Ära begonnen. Wenn man die neue Raststation, den Rosehill Foodpark, betritt, dann erinnert nichts mehr an den ehemaligen Rosenberger-Standort. Das Gebäude wurde abgerissen und durch ein modernes Gebäude ersetzt, das nun fünf Gastronomie-Marken unter einem Dach vereint. Insgesamt investierte die TQSR Group 6,5 Millionen Euro in das Projekt.

„Der Rosehill Foodpark ist das modernste, innovativste und vielfältigste Restaurant Europas“, sparte Jan-Christoph Küster von der TQSR Group bei einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag nicht mit Superlativen. Auch Geschäftsführer Hartmut Graf war sichtlich stolz auf den ersten Foodpark, dem in den kommenden Jahren sämtliche Rosenberger-Standorte folgen sollen. „Aus unserer Sicht ist es eine Wohlfühloase geworden“, erklärte Graf. Und in dieser kommen auch Kinder und Hunde nicht zu kurz, denn für sie gibt es einen Indoor- und Outdoor-Spielbereich sowie einen Hundeauslaufplatz.

Umsätze von Rosenberger beim Start übertroffen

Kernstück des Rosehill Foodparks ist aber der offene Gastronomiebereich, in dem vieles digitalisiert ist. „Da, wo es sinnvoll ist, setzen wir alles ein, was es am Markt gibt“, betonte Dragan Milovanovic. So gibt es digitale Menüboards, digitale und zentral steuerbare Preisschilder, Infoscreens und eine digitalisierte Küche. Ungewöhnlich für ein Autobahnrestaurant sind auch die Preise. „Effizient gestaltete Prozesse und die hohe Besucherfrequenz aufgrund der vielen Marken ermöglichen uns die billigeren Preise“, schilderte Küster.

Wir sind stolz, was wir aus dem Standort gemacht haben. Aus unserer Sicht ist es eine Wohlfühloase geworden.“ Hartmut Graf Geschäftsführer der TQSR Group

Wenige Tage vor Weihnachten öffnete der Foodpark ohne große Eröffnungsfeier seine Pforten. Die Bilanz nach nicht ganz einem Monat fällt dennoch überaus positiv aus. „Mit dem Start sind wir sehr zufrieden. Unser Ziel war es, die Umsätze von Rosenberger zu erreichen. Diese haben wir deutlich übertroffen“, stellte Hartmut Graf klar. Auch eine ganz besondere Herausforderung hat man schon gemeistert, als die Insassen von fünf Reisebussen gleichzeitig einkehrten. Welches Angebot am besten genutzt wird, hat man auch bereits eruiert. „Die drei großen Marken Burger King, Rosenberger und Coffeeshop performen wie erwartet am stärksten“, berichtete Dragan Milovanovic.

Mitarbeiter werden weiterhin gesucht

Etwas Kopfzerbrechen bereitet der TQSR Group jedoch die Mitarbeitersuche. „Leute zu finden, ist die größte Herausforderung“, gab Milovanovic zu. Rund 30 Mitarbeiter braucht man pro Standort, in der Hochsaison sogar bis zu 40. Derzeit sorgen noch die Mitarbeiter des St. Pöltner Rosenberger-Standorts, der derzeit ebenfalls zu einem Foodpark umgebaut wird, für den reibungslosen Betrieb. Sie werden in Haag auf das neue Konzept geschult und wechseln im Sommer wieder nach St. Pölten. „Parallel dazu werden wir ein neues Team in Haag aufbauen“, schilderte Geschäftsführer Graf.

Dass es in Haag wieder eine Autobahn-Raststätte gibt, freut auch Bürgermeister Lukas Michlmayr. „Der Foodpark ist eine tolle Sache. Vom gemütlichen Mittagessen bis hin zu einem schnellen Kaffee ist alles möglich“, hofft er, dass auch die Haager Bevölkerung das Angebot nutzen wird. Auf die Autobahn müssen sie dafür nicht extra fahren. Die Zufahrt vom Ort aus ist weiter offen, einen Parkplatz an der Rückseite des Restaurants gibt es auch.

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