Leitbild für St. Pantaleon-Erla wurde beschlossen

Erstellt am 12. August 2022 | 03:58
Lesezeit: 3 Min
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Vizebürgermeister Josef Alkin, Bürgermeister Roman Kosta und Kernteamsprecher Karl Öfferlbauer (von links) präsentieren das Leitbild.
Foto: Gemeinde
St. Pantaleon-Erla soll die lebenswerteste Gemeinde Europas werden.
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Der Gemeinderat von St. Pantaleon-Erla hat das neue Gemeindeleitbild beschlossen, das im Rahmen der NÖ Gemeinde21 mit breiter Bürgerbeteiligung ausgearbeitet wurde.

Mit den Bürgern und Gemeindevertretern wurden in den letzten Monaten ambitionierte Ziele und Visionen entworfen. „St. Pantaleon-Erla soll die lebenswerteste Gemeinde Europas werden! Als Bürgermeister unserer wunderbaren Gemeinde bin ich davon überzeugt, dass wir mit den erarbeiteten und dargelegten Projektideen den definierten Zielen und Visionen näherkommen können. Sie sollen unsere Gemeinde wieder ein Stück lebenswerter machen. Jedenfalls stellt das Leitbild eine Handlungsanleitung sowie ein Leitinstrument für die künftigen Entscheidungsprozesse dar“, erklärt Bürgermeister Roman Kosta.

Im Zuge des Leitbildprozesses wurden bereits konkrete Projektgruppen gegründet, die nun nahtlos weiterarbeiten. Auch in der Umsetzungsphase ist die Bevölkerung eingeladen, sich einzubringen und aktiv in den einzelnen Projektgruppen mitzuarbeiten. Am 1. Oktober wird das Leitbild der Bevölkerung im Rahmen der Infoveranstaltung „Dorffrühstück“ beim Dorfladen von 9 bis 12 Uhr vorgestellt.

Elf Projektideen wurden bereits ausgewählt, die nun weiterverfolgt werden und möglichst rasch umgesetzt werden sollen. Unter diesen Ideen findet sich etwa die Gründung einer Landjugendgruppe St. Pantaleon-Erla, die Errichtung eines Calisthenics-Parks oder die Vergrößerung und Neugestaltung des über 30 Jahre alten Spielplatzes in Erla, der nicht mehr zeitgemäß und vor allem nicht mehr sicher ist.

Einen Schwerpunkt bildet das Thema Verkehrssicherheit und Straßengestaltung. Da es etwa in verschiedensten Bereichen, vor allem bei den Ortseinfahrten, Probleme mit überhöhter Geschwindigkeit gibt, wird die Installation einer Geschwindigkeitsmessung angedacht. Außerdem sollen temporeduzierende Maßnahmen wie zum Beispiel Fahrbahnteiler zum Einsatz kommen.

Das größte Projekt ist ein Multivereinshaus für die Freiwillige Feuerwehr, den Musikverein, die Musikschule, die Theatergruppe und den Trachtenverein, das im Ortszentrum errichtet werden soll. Geplant ist hier auch ein Veranstaltungsraum, der für die Allgemeinheit für Vorträge oder kleine Veranstaltungen nutzbar ist. Die Detailplanung und Kostenermittlung soll bis Herbst erfolgen.

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