Ennsdorf: Gemeinde schafft Wohnraum. Im neuen Aufschließungsgebiet „Margeritenstraße“ entstehen insgesamt 25 Bauparzellen.

Von Peter Führer. Erstellt am 16. Juni 2021 (05:31)
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Bürgermeister Daniel Lachmayr
Simlinger, Simlinger

Großes Thema bei der letztwöchigen Gemeinderatssitzung in Ennsdorf war die Aufschließung von insgesamt 25 neuen Bauparzellen in der Nähe der Bahn-Bushaltestelle. Die Gründe befinden sich in Privatbesitz, die Freigabe des Baulandes wurde in der Vorwoche einstimmig beschlossen.

Platz für Familienhäuser

„Es ist eines der größten Aufschließungsgebiete, die es bei uns in der Gemeinde gibt. Das Ziel ist, dass dort bald Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen“, erklärt Bürgermeister Daniel Lachmayr.

Es hätten sich bereits mehrere Interessenten gemeldet. Die Aufschließungszone ist zudem bereits teilweise freigegeben. Außerdem beschloss der Gemeinderat die Auftragsvergabe für die Erschließungsarbeiten. Die Infrastruktur – Wasser- und Kanalleitungen sowie der Straßenunterbau – wird von der Firma Leyrer + Graf errichtet. „Die Gesamtkosten für das Projekt betragen 800.000 Euro.

Die Arbeiten sollen im Sommer beginnen, mit dem Ziel, dass die Infrastruktur im Herbst des heurigen Jahres soweit fertig ist und die Bauwerber dann zeitnah beginnen können“, erklärt Lachmayr.

„Das Ziel ist, dass dort bald Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen.“ Ennsdorfs Bürgermeister Daniel Lachmayr

Die Gründe entstehen entlang einer neu zu errichtenden 500 Meter langen Straße, die den Namen „Margeritenstraße“ tragen wird. Die Parzellen werden sich links und rechts dieser Straße befinden.

1.000 Quadratmeter Grünland im Umfeld

Am Ende der Margeritenstraße befindet sich ein 1.000 Quadratmeter-Grundstück, das die Gemeinde mittels Schenkungsvertrag erhielt. „Es war Teil der Vereinbarung, dass die Gemeinde jene Fläche, die weiterhin Grünland bleibt, erhält. Diese Grünland-Fläche soll und wird das Siedlungsgebiet noch zusätzlich attraktivieren“, ist Ortschef Lachmayr überzeugt. Er freue sich, dass man Dank eines guten Einvernehmens zu dieser Lösung kam.

Lärmschutzdamm für den Möwenweg

Ein gutes Einvernehmen mit dem Grundbesitzer führte zudem dazu, dass die Gemeinde entlang der Westbahn einen Lärmschutzdamm errichten kann. Dieser wird die Situation für die Siedlung am Möwenweg verbessern. Auch dieses Projekt steht im Zusammenhang mit der Aufschließung „Margeritenstraße“. Denn jenes Erdmaterial, das im Zuge der Aufschließungsarbeiten ausgehoben wird, sollanschließend dafür verwendet werden.

„Wir haben mit dem Eigentümer gesprochen und können das Projekt gegen eine einmalige Entschädigung umsetzen. Das sorgt für einen besseren Lärmschutz am Möwenweg und dadurch, dass wir gleich das Material von der Aufschließung verwenden, werden viele Wege gespart“, so Lachmayr. Die prognostizierten Kosten für den Lärmschutzdamm seien in der Summe von 800.000 Euro bereits berücksichtigt.