Newcomer Zeitlhofer überraschte bei Behamberger Wahl. Florian Zeitlhofer (27) sicherte sich dank der drittmeisten Vorzugsstimmen ein ÖVP-Mandat im Gemeinderat.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 07. Februar 2020 (05:37)
Florian Zeitlhofer wird in den Gemeinderat einziehen.
ÖVP

Die ÖVP durfte bei der Gemeinderatswahl über ein historisches Ergebnis jubeln. Zum ersten Mal hält man bei 17 von 23 Mandaten. Wer für den Wahlsieger, der von knapp 70 Prozent der Bevölkerung gewählt wurde, in den Gemeinderat einziehen wird, stand am Wahlsonntag aufgrund des Vorzugsstimmenmodells noch nicht fest. „Die ersten fünf der Liste sind fix“, war alles, was Bürgermeister Karl Josef Stegh da bereits verkünden konnte.

Nun ist klar, dass es aufgrund der abgegebenen Vorzugsstimmen Vorreihungen geben wird. Florian Zeitlhofer, der Sohn des nicht mehr zur Wahl stehenden Vizebürgermeisters Manfred Zeitlhofer, „wurde aufgrund des überaus starken Vorzugsstimmenergebnisses direkt in den Gemeinderat gewählt“, verrät Stegh.

Der 27-jährige Landwirt, der zum ersten Mal zur Wahl antrat und nur an 21. Stelle der ÖVP-Liste aufschien, erreichte hinter Bürgermeister Stegh und dem künftigen Vizebürgermeister Johann Reitbauer die drittmeisten Vorzugsstimmen aller Kandidaten. „Das ist ein deutliches Wählervotum und ein Zeichen, dass ihn die Leute wirklich im Gemeinderat haben wollen“, begründet Karl Stegh den Einzug des politischen Newcomers.