Wolfsbach: Schulzubau ist in Planung

Projekt wird rund drei Millionen Euro kosten. Baubeginn im Frühsommer 2022.

Erstellt am 13. Oktober 2021 | 06:00
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Bürgermeister Josef Unterberger mit den Plänen für den Schulzubau.
Foto: Knapp

Die rege Siedlungstätigkeit in den letzten Jahren hatte einen starken Zuzug zur Folge. Und dieser führt nun dazu, dass die Volksschule aus allen Nähten platzt. Zwei der derzeit sieben Klassen sind provisorisch in Mehrzweckräumen untergebracht.

Dass das kein Dauerzustand ist, darüber sind sich Gemeinde und das Land einig. Daher hat Wolfsbach nun grünes Licht für einen Zubau mit vier Klassen und drei Gruppenräumen bekommen. Am Montag der Vorwoche hat der Gemeinderat einen Plan von Baumeister Erwin Hackl abgesegnet. „Wir werden am Sportplatz im Anschluss an das bestehende Gebäude einen Zubau mit rund 850 Quadratmetern Nutzfläche errichten“, sagt Bürgermeister Josef Unterberger. Das Gebäude wird dreigeschoßig sein.

Das Erdgeschoß wird die neue Bibliothek, einen Lehrmittelraum und drei Gruppenräume beherbergen. In den beiden Obergeschoßen sind jeweils zwei von einer Aula getrennte Klassen vorgesehen und ebenfalls Lehrmittelzimmer. Durch den Zubau wird auch ein Pausenhof für die Schüler geschaffen, der von der neuen Bibliothek aus zugänglich sein wird. „Es geht uns bei diesem Projekt natürlich darum, für unsere Schüler die Voraussetzungen für eine optimale Ausbildung zu schaffen“, betont der Bürgermeister.

121 Kinder besuchen derzeit in Wolfsbach die Volksschule, 62 die Mittelschule. Sie werden von etwa 20 Lehrkräften betreut.

Fertigstellung im September 2023

In den nächsten Wochen wird die Gemeinde mit dem Land Gespräche über die Finanzierung des Projekts führen. Den Großteil der rund 3 bis 3,5 Millionen Euro wird Wolfsbach selbst stemmen müssen. „Wir gehen von einer langfristigen Finanzierung über 20 oder 25 Jahre aus. Wir wollen natürlich auch nicht alle unsere Reserven in dieses eine Vorhaben stecken, um in der Zukunft noch Spielraum für andere Projekte zu haben“, sagt Unterberger.

Gibt das Land grünes Licht, dann wird die Detailplanung starten und spätestens im Frühjahr 2022 die Ausschreibung erfolgen. Baubeginn könnte dann im Frühsommer sein und der Zubau bis zum Schulbeginn im September 2023 fertig sein.

Vom ursprünglichen Plan, den Zubau am Areal der ehemaligen Lehrerwohnung zu errichten, ist man deshalb abgekommen, weil das Areal auch eine Platzreserve für einen später eventuell nötig werdenden Ausbau des Turnsaales ist.