Bau verschoben! Themenweg wegen Eschensterbens auf Eis. Hainbucher Wald ist wegen Baumrodungen gesperrt. Der geplante Themenweg wird deshalb erst im Frühjahr errichtet.

Von Sabine Hummer. Erstellt am 12. September 2017 (05:39)
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Der Hainbucher Wald ist bis auf Weiteres Sperrzone. Bürgermeister Manfred Schimpl (r.) und Vizebürgermeister Rudolf Graf haben alle Arbeiten zur Errichtung des neuen „Blickwünkiweges“ ins Frühjahr verschoben.

Eigentlich sollte der neue „Blickwünkiweg“ bereits im Frühherbst eröffnet werden, doch bisweilen wurde nicht eine einzige Station errichtet. Grund ist das Eschentriebsterben, das auch vor dem Hainbucher Wald nicht Halt gemacht hat.

„Wollen jegliche Gefährdung ausschließen“

Die EVN, die im Besitz von 24 Hektar des Waldgebietes ist und dort ja eine große Brunnenanlage in Betrieb hat, hat in Absprache mit der Bezirksforstbehörde die Rodung der betroffenen Bäume angeordnet und deshalb bis auf Weiteres das gesamte Waldgebiet gesperrt. „Wir schauen unsere Waldbestände regelmäßig durch, dabei ist uns der starke Befall aufgefallen. Es tut uns sehr leid, aber wir müssen hier eingreifen, denn Sicherheit hat oberste Priorität“, betont EVN-Sprecher Stefan Zach im NÖN-Gespräch.

Denn der Wald ist ein absolutes Naherholungsgebiet, durch den auch ein Wanderweg führt, der stark frequentiert ist. „Wir haben auch Brunnengebiete, wo es vorkommt, dass Totholz am Boden verrottet, denn dem Trinkwasser machen die Eschen grundsätzlich nichts. Wir wollen aber jegliche Gefährdung ausschließen“, informiert Stefan Zach. Die EVN hat für die Rodungsarbeiten das Gut Hohenlehen beauftragt.

Was der Grund für das Eschensterben ist und wann der Themenweg nun verwirklicht werden soll, lest ihr in eurer neuen NÖN-Ausgabe sowie im ePaper!