Seitenstettner bei "Ninja Warrior: „Ins Wasser will ich nicht fallen“

Erstellt am 21. Februar 2022 | 06:12
Lesezeit: 3 Min
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Florian Oberforster hat sich intensiv auf den körperlich fordernden Parcours vorbereitet.
Foto: Puls4/Oliver Tree
Der Seitenstetter Florian Oberforster (26) startet bei TV-Show „Ninja Warrior 2022“
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Bereits am Montag, 14. Februar, startete die dritte Staffel der Puls 4-Show Ninja Warrior Austria. Das Moderatoren-Trio Dori Bauer, Florian Knöchl und Mario Hochgerner werden die Zuseher dabei durch die Show führen. Unter der Vielzahl an Kandidaten befinden sich nicht nur einige österreichische Promis, sondern auch der Seitenstetten-Kicker Florian Oberforster. „Vor allem Mut und Willen sind zwei Hauptfaktoren, die während des Laufes entscheidend sind“, stellt der Kandidat aus dem Bezirk Amstetten klar. Während der Show müssen die Teilnehmer über Hindernisse balancieren, von Plattformen springen, Türme erklimmen oder sich über Wassergräben hanteln. Das japanische Original hat auch im österreichischen TV voll eingeschlagen.

Corona verhinderte Antreten im Jahr 2020

Schon 2020 wollte Oberforster an dem TV-Format teilnehmen, jedoch wurde es Corona-bedingt abgesagt. Durch eine Bewerbungsanzeige auf einer Social-Media Plattform wurde das Thema jedoch letztes Jahr wieder aktuell. „Ich war gerade mit meinen Freunden mit dem Fitnesstraining in Steyr fertig, als sie mich auf die Anzeige aufmerksam machten“, erinnert sich der Niederösterreicher. Kurzerhand entschloss er sich, sein Glück zu versuchen, und meldete sich per Video und Lebenslauf an. Im Anschluss stand dann neben dem Fußballtraining beim Landesliga-Verein Seitenstetten auch Parcours-Training auf dem Plan. Auf die Frage wie er sich speziell auf die Show vorbereitet meint der 26-jährige: „Ich sehe mir viele Videos im Internet an, um eine Herangehensweise für jedes Hindernis im Parcours zu bekommen“. Auch Intervalltraining, abgestimmt mit einem Kraftprogramm, war Teil des Trainingsplans. „Dadurch, dass ich Fußball spiele, habe ich schon eine Grundstabilität und Grundausdauer, welche ich zu meinem Vorteil nutzen kann“. Die Show verlangt den Kandidaten in allen Bereichen etwas ab: Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Balance sind nur ein kleiner Teil der Voraussetzungen, derer es bedarf.

Das Erreichen des „Buzzers“ als großes Ziel

Als persönliches Ziel steckt sich der Niederösterreicher das Erreichen des Buzzers an der Spitze des letzten Hindernisses dem Mount Midoriyama. „Ins Wasser will ich auch nicht unbedingt fallen“, lacht Oberforster.

Die Summe von 88.888 Euro, die sich im Pot befinden wäre natürlich verlockend. „Ich würde mit dem Geld zuerst eine Weltreise machen und den Rest würde ich in den Bau von „Parcours-Hallen“ mit wechselnden Hindernissen stecken. So könnte es bald in Österreich eine Ninja Warrior Meisterschaft geben“, führt der 26-jährige Niederösterreicher weiter aus. Als einen der aufregendsten Momente während des ganzen Ablaufs beschreibt der Seitenstettner die Sekunden vor dem Start. „Man ist eigentlich gedankenlos. Man sieht nur in der Ferne die Zielwand, die man erklimmen muss, und den Buzzer an der Spitze. Da ist der Fokus einfach bei 100 Prozent.“

Schließlich rät Oberforster allen, die selbst an der Show teilnehmen möchten, sich ein Herz zu fassen und es einfach zu probieren. „Oft sieht es von der Couch vorm Fernseher einfacher aus, als es im Studio ist, jedoch kann man mit Ehrgeiz, der richtigen Einstellung und ausreichend Training weit kommen“.

Florian Oberforsters Lauf ist am Montag, 21. Februar, ab 20.15 Uhr auf Puls4 zu sehen.

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