Projekte in St. Peter: „Corona machts uns nicht leicht“. Gemeinderat St. Peter hat Sitzung verschoben. An wichtigen Projekten wird aber weitergearbeitet.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 12. November 2020 (04:05)
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Der Gemeinderat hat seine geplante Novembersitzung vorerst abgesagt. „Es sind keine so dringenden Punkte auf der Tagesordnung, die eine Abhaltung unbedingt erforderlich machen. Daher haben wir uns angesichts der Coronalage entschlossen, die Sitzung zu verschieben“, sagt Bürgermeister Johannes Heuras.

In St. Peter/Au hat sich ja ein Cluster um das Pflege- und Seniorenheim gebildet. Noch immer sind dort viele Bewohner, aber auch Mitarbeiter, mit Covid-19 infiziert.

„Wenn budgetrelevante Beschlüsse gefasst werden müssen, genügt eine online abgehaltene Sitzung nicht. Da müssen die Gemeinderäte persönlich vor Ort sein.“Heuras über die Dezember-Sitzung

Im Dezember muss aber auf jeden Fall eine Gemeinderatssitzung stattfinden – mit physischer Anwesenheit der Mandatare. Denn dann stehen ein Nachtragsvoranschlag für 2020 und der Voranschlag für 2021 auf der Tagesordnung. „Und wenn budgetrelevante Beschlüsse gefasst werden müssen, genügt eine online abgehaltene Sitzung nicht. Da müssen die Gemeinderäte persönlich vor Ort sein“, berichtet Heuras.

Seit Ausbruch der Coronakrise hat der Gemeinderat im Festsaal des Schlosses getagt. Sollte sich die Lage bis Dezember nicht entspannen, wäre es auch denkbar, in die größere Carl-Zeller-Halle auszuweichen.

Trotz der Coronakrise und des Lockdowns laufen die Vorbereitungen für den Neubau des Feuerwehrhauses weiter – wenn auch mit Verzögerung. „Wir führen laufend Gespräche mit Sachverständigen über Entwässerung, Kanal, Verkehr und so weiter. Wir sind also am Ball, Corona macht es uns aber natürlich nicht leicht“, sagt Heuras.

Auch die Vorbereitungen für die Sanierung der NMS in Ramingtal (Fassade, Fenster, Sanitäranlagen etc.) schreiten voran. „Die Gemeinden und die Länder haben dafür ja grundsätzlich grünes Licht gegeben. Im Sommer 2021 wird also gestartet“, sagt Heuras. Rund 3,4 Millionen Euro werden in dieses Projekt investiert.