Glasfasernetz: Hürde in Seitenstetten übersprungen

Erstellt am 16. Februar 2022 | 03:45
Lesezeit: 2 Min
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Bürgermeister Johann Spreitzer ist froh, dass die Mindestanschlussquote von 42 Prozent doch noch geschafft wurde.
Foto: Knapp
Seitenstetten hat Mindestanschlussquote von 42 Prozent der Haushalte geschafft.
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Bürgermeister Johann Spreitzer und die Gemeinderäte bemühten sich als Glasfaserbotschafter, die magische Zahl von 42 Prozent der Haushalte im vorgesehenen Ausbaugebiet für einen Glasfaseranschluss zu gewinnen. Rund 400 Haushalte galt es zu überzeugen und das gestaltete sich nicht unbedingt einfach. Daher wurde die Anmeldefrist zunächst bis 6. und dann bis 14. Februar verlängert.

„Wir haben gewusst, dass es schwierig wird“, erklärt der Ortschef. Denn schließlich sei Seitenstetten im Vergleich zu anderen Gemeinden bereits durch A1 mit einer ansprechenden Internetverbindung – wenn auch über Kupferkabel – ausgestattet. Viele Bürger hätten daher keinen Bedarf für einen Wechsel auf Glasfaser gesehen, sagt Spreitzer.

Der Einsatz der Gemeinderäte hat sich nun gelohnt, denn mittlerweile gibt es gute Nachrichten von der Niederösterreichischen Glasfaserinfrastruktur GmbH (nöGIG). „Wir haben die Info bekommen, dass die 42 Prozent geschafft sind“, freut sich Spreitzer. Die Frist wurde bis 14. Februar verlängert, um auch noch eine Projektreserve aufbauen zu können. „Alle, die bestellt haben, werden informiert, können aber auch noch zurücktreten. Um die Quote auch dann noch zu erreichen, ist es wichtig, das Ergebnis abzusichern. Es schaut aber sehr gut aus“, ist der Bürgermeister optimistisch, dass Seitenstetten am besten Weg ist, zukunftsfit zu werden. Nun wird geprüft, ob alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind. Ende Februar/Anfang März soll es ein offizielles Ergebnis geben.

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