Der Behamberger Fabelpark ist weiter gewachsen. Mit zwei kreativ gestalteten Kühen stehen nun bereits elf Objekte in Karl Grübls Garten.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 01. Mai 2021 (05:25)
Bei der „Hiku“ verarbeitete Karl Grübl ein Hirschgeweih, das seiner bereits verstorbenen Schwester gehörte. Neu im Fabelpark ist auch die orange „Naku“ im Hintergrund. Foto: Vogl
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Um in der trostlosen Corona-Zeit sowohl sich selbst als auch Spaziergängern und Kindern eine Freude zu bereiten, entschloss sich Karl Grübl dazu, seinen Fabelpark im eigenen Garten zu erweitern.

Verschiedene Ideen geisterten in seinem Kopf herum. „Entschieden habe ich mich für zwei Kühe, weil diese Tiere sehr gut in unsere ländliche Gemeinde passen“, erklärt der Behamberger. Aber es wäre kein Fabelpark, wenn die Kühe nicht vom kreativen Pensionisten umgestaltet worden wären.

Eine der beiden Kühe bekam ein Hirschgeweih, dessen Herkunft für Grübl eine besondere Bedeutung hat. „Es kam aus Zirl und gehörte meiner bereits verstorbenen Schwester“, schildert der Künstler.

Das „Hiku“ genannte Tier sollte bunt werden und wurde daher mit verschiedenen kräftigen Farben umgestaltet. Statt der Hörner ziert nun das Hirschgeweih den Kopf des Neuzugangs im Fabelpark.

Der zweiten Kuh namens „Naku“ entfernte Grübl ebenfalls die Hörner. Dieser setzte er aber ein Horn auf die Nase und bemalte sie orange mit schwarzen Punkten. „Die Kuh als eher träges Tier sollte durch den Anstrich und die Mischung mit einem Geparden flotter und graziöser aussehen“, berichtet Grübl.

Dass Kinder auf derartige abstrakte Mischungen sehr gut ansprechen, machte die Aussage eines zehnjährigen Burschen deutlich. „Er hat ganz stolz gesagt, dass er da drei Tiere in einem vereint sieht – eine Kuh, ein Nashorn und einen Geparden. Besser hätte ich es nicht formulieren können“, freut sich Grübl, dass sein auf elf Objekte angewachsener Fabelpark große Beachtung findet. „Wir freuen uns über jeden Besucher, der unsere Anlage besichtigt“, betont Grübl. Zu sehen ist der Fabelpark in Heuberg 8 in Behamberg.