2021 kann nur besser werden. Über das Ende eines ganz besonderen Jahres.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 30. Dezember 2020 (04:21)

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Endlich, ist man fast geneigt zu sagen – in der Hoffnung, dass das neue Jahr möglichst schnell eine Rückkehr zur Normalität mit sich bringt und Begriffe wie Lockdown, Distance Learning oder 7-Tage-Inzidenz wieder aus dem Alltagsvokabular verschwinden.

2020 war für uns alle ein sehr lehrreiches Jahr. Dass unser aller Leben von einem Tag auf den anderen völlig auf den Kopf gestellt wird und Dinge, die bis dahin selbstverständlich waren, plötzlich verboten sind, hat wohl niemand für möglich gehalten. Die Frage, ob es realistisch ist, die Uhr einfach um ein Jahr zurückzudrehen und dort weiterzumachen, wo wir im März abrupt gestoppt wurden, kann derzeit wohl auch niemand so wirklich beantworten. 2020 hat seine Spuren hinterlassen, so viel steht fest. Die Entscheidung darüber, ob sich diese tief eingraben, oder nur leichte Kratzer hinterlassen, die abheilen, haben wir hoffentlich bald wieder selber in der Hand. In diesem Sinne: Prosit 2021!