Ausgangslage auch nutzen. Über eine Reaktion des SKU gegen Klagenfurt.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 07. Mai 2019 (01:26)

Die Niederösterreich-Derbys liegen den Kickern des SKU nicht. Gegen Horn setzte es eine 0:2-Niederlage und auch in Wiener Neustadt sprangen keine Zähler heraus. Für Trainer Jochen Fallmann war das Auftreten seiner Elf zudem unerklärlich.

Nach dem Trainerwechsel und dem gewonnenen Selbstvertrauen durch vier Siege in fünf Partien kam der Motor des SKU in den letzten drei Runden ein wenig ins Stocken. Neben den zum Teil unnötigen Niederlagen in Horn und Wiener Neustadt fühlte sich das Unentschieden gegen die Young Violets durch den späten Gegentreffer ebenfalls wie eine verlorene Partie an. Jetzt ist die Mannschaft gefragt, die Kehrtwende zu schaffen. Dabei wartet am Muttertag ein harter Brocken. Denn Austria Klagenfurt hat im Frühjahr noch kein einziges Spiel verloren. Dennoch muss — um den Klassenerhalt zu fixieren — das Heimspiel gegen die Kärntner gewonnen werden. Auch danach wartet mit dem Titelaspiranten WSG Wattens sowie im Heimspiel gegen Austria Lustenau für den SKU keine leichte Auslosung.

Daher muss gegen das wieder erstarkte Klagenfurt ein anderes Gesicht zum Spiel gegen Wiener Neustadt der Amstettner folgen. Damit die selbst geschaffene gute Ausgangslage nicht zunichtegemacht wird.