Das Göstling des Klettersports

über das Klettermekka Haag.

Raimund Bauer
Raimund Bauer Erstellt am 30. Juni 2021 | 02:12

Wieder einmal unterstrich Laura Stöckler, dass das Klettermekka im Moment in Haag liegt. Nicht nur, dass Stöckler ihren ersten Europacup-Po dest platz im Speedklettern feierte, nein, sie stellte auch gleichzeitig einen neuen österreichischen Rekord auf.

Mit der Verbesserung der Zeit beim heimischen Bewerb in Gaflenz stellte sie ihre gute Form unter Beweis. Sie setzte damit ein Ausrufezeichen. Nicht vergessen darf man auch auf die zwei weiteren Kletter asse aus Haag. Eva Hammelmüller lieferte ebenfalls Top-Platzierungen im Weltcup ab. Nach ihrer Verletzung läuft sie zwar gerade ihrer Form hinterher, doch die Top-Ten-Plätze bleiben in Reichweite.

Und natürlich fehlt noch Weltmeisterin Jessica Pilz. Diese hat ebenso das Verletzungspech, möchte aber bis zu Olympia wieder fit sein, um auch in Tokio auf Medaillenjagd zu gehen. Damit sorgen die drei Athletinnen dafür, dass die Pipeline aus Haag nicht versiegt. Haag mutiert damit zum Göstling des Klettersports. Denn die Göstlinger brachten seit zwei Jahrzehnten stets Ski-Weltcupläufer heraus. Ähnlich wie nun Haag mit den Kletterassen.