Durch Druck explodieren. Raimund Bauer über das Heimspiel des SKU Amstetten gegen Innsbruck.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 26. Februar 2019 (01:00)

Ernüchterung machte sich nach dem Abpfiff in Wien breit. Der Rückrundenauftakt ging für den SKU Amstetten in der 2. Liga erst einmal daneben. Aber nicht weil der FAC dem Tabellenvorletzten spielerisch überlegen war, sondern weil die Gäste den Wienern die Tore schenkten.

Daher ist die Auftaktniederlage doppelt bitter. Der von Neo-Coach Andreas Heraf betreute FAC zeigte biederen Fußball, der aber am Ende auch durch die individuellen Fehler der Amstettner zum Erfolg führte. Zwar kam jetzt neues Personal, doch die Fehler ziehen sich wie ein roter Faden aus dem Herbst in die erste Frühjahrspartie. Auch die Durchschlagskraft fehlte schlussendlich. Neuzugang Daniel Gremsl zeigte zwar einige Male auf, aber auch ihm war die fehlende Spielpraxis wie auch Flavio Dos Santos Dias anzumerken. Wo anzusetzen ist, weiß das Trainerteam. Viel Zeit bleibt bis zum nächsten Spiel nicht mehr. In wenigen Tagen folgt die Partie gegen das zweite Team von Wacker Innsbruck.

Bisher gelang kein einziger Heimsieg in der Saison. Daher ist eine Premiere gefragt. Der Druck auf die Amstettner Kicker ist jetzt schon gehörig angewachsen. Bei einer neuerlichen Niederlage würde aber der Teekessel durch Druck nicht nur pfeifen, sondern explodieren.