Ein Weg aus der Ausweglosigkeit. Ingrid Vogl über Brand-Katastrophen und den Blick nach vorne.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 11. August 2014 (11:22)

Der Großbrand in St. Valentin war letzte Woche Gesprächsthema Nummer eins im gesamten Bezirk. Kein Wunder, schließlich war die Rauchsäule bis zu 40 Kilometer weit zu sehen. Außerdem ist ein Brand dieser Größenordnung – zum Glück – eher die Ausnahme als die Regel.

Dass derartige Katastrophen Existenzen zerstören können, ist angesichts der dramatischen Bilder wohl für jeden nachvollziehbar. Wie grausam es aber sein muss, zusehen zu müssen, wie die eigene Firma ein Raub der Flammen wird, können dagegen nur wenige nachempfinden. Wie sich das anfühlt, kennt der St. Valentiner Dietmar Fuchs aus eigener Erfahrung.

Ein Brand in der Fabrikhalle seines Flugzeugunternehmens verursachte Ende März einen Schaden in Millionenhöhe. Verzweifelt ist Fuchs daran nicht. Die Kunden hielten seinem Unternehmen die Treue und seit Montag herrscht wieder Vollbetrieb. Zudem durfte er sich mit einer wichtigen Auszeichnung trösten. Ein deutlicher Beweis, dass es sich lohnt, auch in scheinbar aussichtslosen Situationen den Blick nach vorne gerichtet zu haben.