Die Einigkeit bröckelt. Über das Projekt neue Donaubrücke, das mehr und mehr ins Wanken gerät.

Von Daniela Führer. Erstellt am 18. Juni 2019 (05:00)

Maßgeblich verantwortlich für den gewaltigen Ansturm bei der öffentlichen Präsentation der Pläne rund um eine zweite, neuen Donaubrücke und deren Anbindung an die B1 vor zwei Wochen in Rems war die Bürgerinitiative „Verkehr 4.0“. Die Aktivisten haben im Vorfeld ein Rundschreiben an alle Gemeindebürger der Region gesendet. Darin enthalten waren ihre Bedenken und Forderungen in Bezug auf diese zweite Donaubrücke. Sie wollen eine Lösung am Bestand mit Einbindung der bestehenden Pyburg-Umfahrung.

Und ja, offensichtlich haben sie damit auch den Nerv der Bewohner getroffen. 600 Unterschriften wurden von der Bürgerinitiative gegen die neue Donaubrücke in eineinhalb Stunden gesammelt: Das ist keine Kleinigkeit.

Am Donnerstag wurde jetzt auch im Landtag Kritik an den aktuellen Plänen laut. Die Einigkeit, die grundsätzlich beim Beschluss über die neue Brücke im Herbst noch geherrscht hat, bröckelt – und das spielt der Bürgerinitiative in die Hände.