Die nächste Geduldsprobe. Ingrid Vogl über das Verkehrsproblem in Windpassing und Pyburg.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 05. Februar 2019 (04:00)

Über 20 Jahre mussten die Bewohner von Windpassing und Pyburg auf eine Umfahrung der B123 warten. Staus, Lärm und Abgase beeinträchtigten in dieser Zeit ihre Lebensqualität. Als die Umfahrung im Oktober 2017 endlich in Betrieb ging, war die Erleichterung daher groß. Aber sie war nur von kurzer Dauer.

Wenn der Berufsverkehr Richtung Mauthausen und wieder zurück rollt, gibt es nun sowohl auf der Umfahrung als auch im Ortsgebiet kein Weiterkommen mehr. Stauflüchtlinge nutzen jeden Weg, um möglichst schnell ans Ziel zu kommen und missachten dabei auch schon mal das Fahrverbot im Siedlungsgebiet. Mittels Unterschriftenaktion fordern die Anrainer nun verstärkte Verkehrskontrollen.

Mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein können diese aber nicht sein, denn endgültige Abhilfe kann nur die neue Donaubrücke schaffen. Bis diese Realität wird, müssen sich die Anrainer aber noch ein paar Jahre in Geduld üben. Dass ihnen das mittlerweile sehr schwer fällt, sollte niemanden wundern.