Die Zeit wäre schon lange reif. Über eine neue Mauthausner Donaubrücke.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 20. August 2019 (05:00)

Es war im August 2015, als die damaligen Landeshauptmänner Pröll und Pühringer freudestrahlend den Bau einer neuen Donaubrücke verkündeten. Oberösterreich steckte damals mitten im Landtagswahlkampf. Mehr als ein Wahlzuckerl war diese Ankündigung nicht.

Im Juni 2018 traten die Nachfolger der beiden vor die Medien und verkündeten eine Vereinbarung über Bauzeitplan, Standort und Finanzierung des Bauvorhabens „zweite Donaubrücke“. Diese Pläne ruhen – auch aufgrund von Bürgerprotesten – mittlerweile wieder.

Was sich in all den Jahren nicht geändert hat, ist die Tatsache, dass es schleunigst eine Lösung für das tägliche Verkehrschaos im Grenzgebiet braucht. Ein verbaler Schlagabtausch wie jener, den sich in der Vorwoche die Bürgerinitiative „Verkehr 4.0“ und der von Wirtschaftstreibenden ins Leben gerufene Verein „DoNeubrücke“, die unterschiedliche Meinungen zum Thema vertreten, lieferten, ist mit Sicherheit nur eines: kontraproduktiv.