Ein Schuss vor den Bug. Über das Ergebnis beim SKU-Hallenmasters.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 08. Januar 2020 (01:00)

„Hauptsache keine Verletzten“ oder „Es geht ja nicht um Meisterschaftspunkte“ waren die ersten Worte der Spieler nach dem Ausscheiden des SKU Amstetten im Viertelfinale beim heimischen Turnier. Anders sahen das die Verantwortlichen. Ausgerechnet gegen Winklarn auszuscheiden, spricht nicht für die Einstellung. Warum?

Einerseits spielen mehrere Kicker aus der ehemaligen zweiten Mannschaft der Amstettner beim Nachbarschaftsklub, andererseits ist der Klassenunterschied schon eklatant. Vier Klassen Unterschied sind es von der 2. Liga zur 1. Klasse. Somit kein Ruhmesblatt. Auch wenn mehrere Spieler geschont wurden: Diejenigen, die auf dem Parkett waren, hatten genug Qualität. Das zeigten sie auch in der Gruppenphase. Darum hat es schlussendlich an der notwendigen Einstellung gefehlt. Als man erst auf Touren kam, stand es bereits 0:3. Auch wenn das Ausscheiden für einige Verantwortliche unter die Kategorie „peinlich“ fiel, hatte es auch seine positiven Seiten.

Das Ausscheiden kann auch als Schuss vor den Bug gesehen werden und dient sicher auch als Lehre, dass ohne volle Konzentration auch gegen unterklassige Klubs eine Niederlage im Raum steht. Zudem nutzte Ardagger seine Chance auf den Titel. Der 1. Landesligist hat sich nach der dritten Finalteilnahme den Titel auch verdient.