Eine Stadt legt sich nun quer. Über den plakativen Protest von St. Valentin.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 03. Dezember 2019 (04:47)

Was die Bewohner von Langenhart und Herzograd an Verkehrsaufkommen zu schlucken haben, ist gewaltig. Aktuelle Messungen des Landes haben nun bestätigt, dass täglich bis zu 11.000 Fahrzeuge durch die Stadt fahren. Dass die Bewohner der beiden Ortsteile also mit gutem Grund auf eine Umfahrungsstraße pochen, wird durch die Zahlen mehr als untermauert.

Um der Forderung nach einer raschen Umsetzung zusätzlichen Druck zu verleihen, setzt man in St. Valentin nun auch auf Aktionismus. Frei nach dem Motto „Valentin legt sich quer“ wird in den nächsten Monaten so ziemlich alles, was möglich und rechtlich erlaubt ist, quergelegt. Hauptsache, es fällt auf. Ob die Kampagne auch ihren Zweck erfüllt, wird sich weisen. Berücksichtigt man aber, dass bei den Plänen zur neuen Mauthausner Brücke erst durch Protest der Bevölkerung erreicht wurde, dass die Gemeinden bei der Planung miteinbezogen werden, dann sind die Aussichten auf Erfolg wohl gut.