Einmal ist besser als keinmal. Ingrid Vogl über einen neuen Trend in der Fastenzeit.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 16. April 2019 (01:00)

Die Fastenzeit geht dem Ende zu und damit auch für viele der Anreiz, einmal im Jahr Körper und Seele etwas Gutes zu tun. Mehr Sport und Reduktion von Nahrung, Alkohol und Zigaretten sowie dem Alltagsstress stehen rund um Ostern für einige Tage auf der To-do-Liste. Religiöse Gründe haben die wenigsten, vielmehr scheint Fasten zu einer Art Modeerscheinung geworden zu werden. Daher setzt die Tourismusbranche vermehrt auf spezielle Fastenwochen.

Der kurzfristige Erfolg mag stimmen, denn einige Kilos purzeln bestimmt. Langfristig sind kurze Auszeiten das ganze Jahr über sicher die bessere Idee. Und das Mostviertel bietet dafür auch die perfekten Rahmenbedingungen. Das sportliche Angebot in den Gemeinden wird immer besser, das Radwegenetz immer umfangreicher und auch ein Berggipfel ist nicht weit, um die Seele einmal so richtig baumeln zu lassen. Wem dafür aber Zeit und Wille fehlen, dem bleibt dann ja immer noch die Fastenzeit, denn einmal ist schließlich besser als keinmal.