Einsatz wird nur selten belohnt. Über Freud und Leid von Bürgerinitiativen.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 05. August 2019 (15:16)

Sie nennen sich „Verkehr 4.0“ und „HaagGegenMast“ und kämpfen unermüdlich gegen den Neubau einer zweiten Mauthausner Donaubrücke an einem neuen Standort und die Errichtung eines ÖBB-Handymastes in unmittelbarer Nähe von Freizeiteinrichtungen wie Freibad oder Kletterturm. Und sie tun dies mit unterschiedlicher Bilanz.

Während die Bürgerinitiative mit Vertretern aus St. Valentin, Ennsdorf und St. Pantaleon-Erla immer mehr Gehör findet und erste Erfolge im Kampf gegen die ungeliebte Brücke feiert, gleicht der Kampf gegen den Haager Handymast eher einem Kampf gegen Windmühlen. Daran wird auch die Demonstration am Dienstag wenig ändern. Dass die ÖBB die Sendeanlage auf eigenem Grund ohne Baubewilligung errichten darf, ist eine Tatsache. Dass es in Haag bereits 15 Handymasten gibt, ebenso. Dass nun gerade der 16. Mast die Gesundheit der Bürger gefährdet und deshalb verhindert werden soll, ist da nur schwer argumentierbar.