Im Mittelmaß der höchsten Liga. Über die Stärke der Volleyballer in Amstetten.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 25. Februar 2020 (04:34)

Das Auf und Ab beim VCA Amstetten NÖ fand im Viertelfinal-Play-off gegen Ried seine Fortsetzung. Im Sommer krempelte Sportdirektor Michael Henschke die komplette Mannschaft um. Der Cup-Vorjahresfinalist setzte wieder vermehrt auf Legionäre.

Während des Grunddurchganges durchging Trainer Mircea Dudas mit seiner Mannschaft ein Wellental der Gefühle. Bis zum Ende war die Hoffnung groß, sich gleich unter die ersten Vier zu qualifizieren. Am Ende gelang der Sprung nicht. Die Leistungen waren zu schwankend. Doch im Frühjahr zeigten Keaton Strom und Co auf. Die Amstettner eilten von Sieg zu Sieg und rechneten sich nun auch einen Coup im Viertelfinale gegen Ried aus.

Doch zumindest im Hinspiel kam die Ernüchterung. In der Johann-Pölz-Halle wirkten die Heimischen mit den Kontrahenten überfordert. Zudem schlichen sich zahlreiche Eigenfehler ein, die es den Oberösterreichern erleichterten. Mit Sicherheit steht noch ein Rückspiel an, doch die Darbietung im ersten Spiel, gibt nur noch den kühnsten Optimisten die Hoffnung auf den Aufstieg.

Schlussendlich zeigte sich, dass Amstetten zu stark für die unteren Plätze, aber zu schwach besetzt ist, um um die ersten Plätze ein Wörtchen mitreden zu können.