Kooperation statt Konkurrenz. Über ein vorbildliches Gemeinschafts-Projekt.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 25. Juni 2019 (04:56)

Jede noch so kleine Gemeinde, die etwas auf sich hält, braucht ihren eigenen Fußballplatz und ihre eigene Fußballmannschaft. Dass dies nicht so sein muss und die Zusammenarbeit mehrerer Gemeinden auch ihre Vorteile hat, zeigt sich am Beispiel Behamberg und Haidershofen.

Die beiden Gemeinden kooperieren in vielen Bereichen, so auch in sportlichen Belangen. Bis zum Jahr 2022 wird an der Gemeindegrenze eine neue Sportanlage mit Hauptspielfeld, Trainingsplatz, Tribüne, Kabinengebäude und Stockschützenhalle entstehen. Kostenpunkt: 4,36 Millionen Euro. Dass es sich dabei um ein Gemeinschaftsprojekt und eine Heimstätte für 120 Nachwuchskicker handelt, erleichterte die Verhandlungen mit dem Land, denn ohne großzügige finanzielle Unterstützung wäre ein Projekt in dieser Größenordnung nicht zu stemmen gewesen.

Fazit: Eine gesunde Konkurrenz kann in den seltensten Fällen schaden. Oftmals ist Kooperation aber doch der bessere Weg.