Meinungsfreiheit hat Grenzen. Über den verbalen Unrat auf Facebook.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 07. Mai 2019 (05:41)

Sprachliche Entgleisungen auf Facebook sind ja an der Tagesordnung – und immer wieder posten vor allem FPÖ-Funktionäre, bevor sie denken.

Letztes Beispiel war in der Vorwoche der St. Valentiner, der sich abfällig und abwertend über SPÖ-Bundeschefin Pamela Rendi-Wagner geäußert hat. Der Mann hat sich aber immerhin entschuldigt. Das ist bei den Freiheitlichen keine Selbstverständlichkeit. Es haben sich ja auch noch viele, viele andere User bemüßigt gefühlt, ihren verbalen Unrat zum Posting des St. Valentiners hinzuzufügen und die waren von jeglicher Unrechtseinsicht weit entfernt. Vielleicht sollten sie sich einmal fragen, wie es ihnen ginge, wenn zum Beispiel ihre Frau, ihre Tochter oder ihre Mutter als „läufige Hündin“ bezeichnet würde. Wäre das dann auch noch so witzig und müsste in einem freien Land doch auf jeden Fall gesagt werden dürfen?

Nein! Denn die Meinungsfreiheit endet spätestens dort, wo sie die Menschenwürde mit Füßen tritt!